CDU-Politiker kritisiert Wolfsauswilderung nach Angriff

10. April 2026

Regional - Schleswig-Holstein - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik: Kritik an Wolfs-Auswilderung in Hamburg

() – Der CDU-Landtagsabgeordnete Hauke Göttsch hat gemeinsam mit jagdpolitischen Sprechern aus mehreren nord- und mitteldeutschen Bundesländern die Auswilderung eines Wolfs in scharf kritisiert. Dies teilte der Politiker in einer gemeinsamen Erklärung am Freitag mit.

Hintergrund ist ein Angriff auf eine Passantin in der Hamburger Innenstadt in der vergangenen Woche.

Göttsch bezeichnete das Tier als „Problemwolf“ und warf dem Hamburger Senat vor, mit der Auswilderung in ein zunächst unbekanntes Gebiet das Problem lediglich in andere Bundesländer zu verlagern und die Sicherheit der Bevölkerung zu gefährden. Er sagte, es gebe eine „erhebliche Überpopulation“ in und forderte, sich an Obergrenzen wie in oder zu orientieren, wo im Schnitt nur ein Wolf pro 1.000 km² geduldet werde.

Die CDU-geführte Bundesregierung habe den Wolf bereits ins Jagdrecht aufgenommen, wodurch Problemwölfe entnommen werden könnten, so Göttsch weiter.

Die Entscheidung Hamburgs, das Tier auszuwildern statt zu entnehmen, sei daher „falsch und verantwortungslos“. Mit der Sicherheit der Bevölkerung in Stadt und Land werde unnötig gespielt.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: CDU-Logo (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Hauke Göttsch kritisiert die Auswilderung eines Wolfs in Hamburg.
  • Forderung nach Orientierung an Obergrenzen für Wolfpopulation wie in Schweden oder Frankreich.
  • CDU-geführte Bundesregierung hat den Wolf ins Jagdrecht aufgenommen.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: Bevölkerung in Hamburg und anderen Bundesländern
  • Stärke: Kritische Äußerungen zu einer "erheblichen Überpopulation" von Wölfen in Deutschland
  • Zahlen/Fristen: Orientierung an Obergrenzen wie in Schweden oder Frankreich (1 Wolf pro 1.000 km²)

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Angriffe durch Wölfe in städtischen Gebieten
  • Forderung nach Obergrenzen für Wolfsbestände
  • Verlagerung von Problemen in andere Bundesländer durch Auswilderung

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Kritik an der Auswilderung des Wolfs in Hamburg durch CDU-Politiker.
  • Forderung nach Obergrenzen für Wolfpopulationen ähnlich wie in Schweden und Frankreich.
  • Hinweis auf bereits bestehendes Jagdrecht, das die Entnahme von Problemwölfen ermöglicht.
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