Bundesregierung vor angekündigter Ukraine-Feuerpause skeptisch
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Politik: Feuerpause im Ukraine-Konflikt
Berlin () – Die Bundesregierung hat mit Zurückhaltung auf die durch Russland angekündigte 32-stündige Feuerpause reagiert. „Wir haben das zur Kenntnis genommen“, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Hille am Freitag der .
Auf die Frage, ob man dem russischen Präsidenten glaube, dass er die Waffen übers Wochenende schweigen lässt, sagte Hille: „Glauben ist in der Politik so eine mittelmäßig gute Kategorie“. Allerdings sei „natürlich jede Stunde, in der die Waffen Schweigen, eine gute Stunde“, so der Sprecher weiter.
Russlands Präsident Wladimir Putin hatte am Donnerstag für die orthodoxen Ostertage eine 32-stündige Feuerpause im Krieg Russlands gegen die Ukraine verkündet. Diese soll demnach für den Zeitraum von 16:00 Uhr am 11. April bis zum Ende des 12. Aprils andauern. Auch im vergangenen Jahr hatte Putin zu Ostern eine Feuerpause ausgerufen. Russland und die Ukraine hatten sich schließlich gegenseitig Vorwürfe gemacht, die Waffenruhe gebrochen zu haben.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Frontverlauf in der Ukraine (Archiv) |
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