Hohe Spritpreise: Feld fordert Extrazahlung für Bürgergeldempfänger
Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung
Wirtschaft: Unterstützung für Bürgergeld-Empfänger in Berlin
Berlin () – Zur Entlastung von den hohen Energiepreisen spricht sich der Ökonom Lars Feld für eine Extra-Zahlung an Bürgergeld-Empfänger aus.
„Einige Monate hohe Preise müssen alle tragen. Dauert der Krieg länger, muss man sehen, wie man Haushalte mit geringem Einkommen gezielt entlasten kann. Dann könnte die Bundesregierung prüfen, ob sie Bürgergeld-Empfängern unterjährig einen einmaligen Zuschuss gewährt, bevor die reguläre Erhöhung des Bürgergeldes ansteht“, sagte der frühere Chef der Wirtschaftsweisen der „Rheinischen Post“ (Samstag). „Bei Rentnern muss nichts getan werden, die jüngsten Erhöhungen waren hinreichend hoch.“
Dagegen lehnt Feld einen Spritpreisdeckel, wie ihn die SPD fordert, ab: „Ein Preisdeckel und ein Tankrabatt verzerren die Preise, die den Menschen signalisieren: Öl und Sprit werden knapper. Wir müssen die Preissignale wirken lassen, damit die Nachfrage sinkt und sich an das sinkende Angebot anpasst. Zudem haben Preisdeckel und Tankrabatt den Nachteil, dass sie für alle gelten – und es daher zu teuren Mitnahmeeffekten kommt.“
Der Freiburger Ökonom war bis 2021 Chef der Wirtschaftsweisen. Er beriet zudem Finanzminister Christian Lindner (FDP).
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Tankstelle (Archiv) |
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- Lars Feld schlägt eine Extra-Zahlung für Bürgergeld-Empfänger vor, um Entlastung von hohen Energiepreisen zu schaffen.
- Er lehnt einen Spritpreisdeckel ab, um Preissignale aufrechtzuerhalten.
- Rentner benötigen seiner Meinung nach keine weiteren Maßnahmen aufgrund ausreichender vorheriger Erhöhungen.
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Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
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