Landwirtschaftliche Erzeugerpreise im Februar deutlich gesunken

13. April 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Landwirtschaftliche Erzeugerpreise in Deutschland 2026

() – Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte sind im Februar 2026 um 10,9 Prozent niedriger gewesen als im Februar 2025. Im Januar hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei -10,1 Prozent gelegen, im Dezember 2025 bei -8,3 Prozent. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mitteilte, stiegen die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im Februar gegenüber Januar um 0,6 Prozent.

Die Preise für pflanzliche Erzeugnisse sanken im Februar 2026 um 11,6 Prozent gegenüber Februar 2025. Die Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse verbilligten sich um 10,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Vergleich zum Vormonat entwickelten sich die Preise für Produkte aus pflanzlicher und tierischer Erzeugung im Februar 2026 gegenläufig. So stiegen die Preise für pflanzliche Erzeugnisse um 4,0 Prozent, während die Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse um 1,3 Prozent sanken.

Der Preisrückgang bei pflanzlichen Produkten um 11,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat ist erneut unter anderem auf die gesunkenen Preise für Speisekartoffeln zurückzuführen. Diese waren im Februar 2026 um 54,2 Prozent niedriger als im Februar 2025. Im Januar 2026 hatte die Vorjahresveränderung bei -49,8 Prozent, im Dezember 2025 bei -48,0 Prozent gelegen. Gegenüber dem Vormonat Januar 2026 stiegen die Speisekartoffelpreise leicht um 0,2 Prozent.

Die Erzeugerpreise für Obst waren im Februar 2026 um 26,0 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Preissenkungen gab es unter anderem bei Tafeläpfeln mit -27,3 Prozent. Die Preise für Gemüse stiegen binnen Jahresfrist um 5,5 Prozent, wobei unter anderem Champignons (+3,9 Prozent) und Salat (+2,8 Prozent) teurer waren.

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Getreide war im Februar 2026 im Vergleich zum Februar 2025 um 17,9 Prozent günstiger. Die Preise für Handelsgewächse insgesamt lagen im Februar 2026 um 2,7 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Auch Raps verbilligte sich um 4,9 Prozent zum Vorjahresmonat. Die Preise für Futterpflanzen waren mit einem Rückgang von 12,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat ebenfalls weiterhin rückläufig. Beim Wein war im Februar 2026 dagegen mit +1,4 Prozent gegenüber Februar 2025 erneut eine Preissteigerung zu verzeichnen (Januar 2026: +1,4 Prozent gegenüber Januar 2025).

Der Preisrückgang für Tiere und tierische Erzeugnisse um 10,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat ist unter anderem auf die gesunkenen Preise für Milch zurückzuführen. Der Milchpreis lag im Februar 2026 um 26,2 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat. Auch im Vergleich zum Vormonat Januar 2026 sanken die Preise für Milch (-3,6 Prozent). Bei Eiern kam es binnen Jahresfrist zu einer Preissteigerung von 15,9 Prozent.

Die Preise für Tiere lagen im Februar 2026 um 0,8 Prozent höher als im Februar 2025. Maßgeblich dafür war der Preisanstieg bei Rindern um 17,1 Prozent. Bei Schlachtschweinen sanken die Preise hingegen um 12,9 Prozent. Die Preise für Geflügel waren im Februar 2026 um 5,6 Prozent höher als im Februar 2025. Ausschlaggebend hierfür waren die Preissteigerungen bei Sonstigem Geflügel (Enten und Puten) um 11,4 Prozent. Bei Hähnchen kam es zu einem Preisanstieg um 1,9 Prozent.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Kartoffeln (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im Februar 2026 um 10,9 Prozent niedriger als im Februar 2025.
  • Preise für pflanzliche Erzeugnisse sanken um 11,6 Prozent, Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse um 10,3 Prozent.
  • Milchpreise im Februar 2026 um 26,2 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: Landwirtschaftliche Erzeugerpreise, pflanzliche und tierische Erzeugnisse
  • Einbruch: -10,9% im Februar 2026 vs. Februar 2025
  • Region: Deutschland; Preisrückgang für Speisekartoffeln: -54,2% im Februar 2026 vs. Februar 2025

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte sanken um 10,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
  • Preisrückgänge bei pflanzlichen Erzeugnissen, insbesondere Speisekartoffeln, die um 54,2 Prozent günstiger wurden.
  • Milchpreise sanken um 26,2 Prozent, was den Rückgang bei tierischen Erzeugnissen beeinflusste.

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

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