FDP fordert Energiepolitikwechsel für Chemiestandort Leuna

27. November 2025

Regional - Sachsen-Anhalt - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftspolitik im Fokus: Leuna im Wandel

Leuna () – Der FDP-Fraktionsvorsitzende Andreas Silbersack hat bei einer Sondersitzung des Wirtschaftsausschusses im Kulturhaus Leuna einen radikalen Kurswechsel in der Energiepolitik gefordert. Die Beratungen fanden mit Vertretern der Chemieindustrie zur Zukunft des Standorts statt, wie die FDP-Landtagsfraktion am Donnerstag mitteilte.

Silbersack kritisierte die Energiepolitik der vergangenen Jahre als gescheitert und warnte vor der Existenzbedrohung für den Industriestandort.

„Die Chemieindustrie befindet sich in einer tiefen Krise“, sagte er. Maßnahmen wie der Industriestrompreis reichten nicht aus, da „mehr Subventionen und mehr vom Gleichen“ den Chemiestandort nicht stabilisieren würden – sie verzögern lediglich den Niedergang.

Gleichzeitig betonte Silbersack die Stärken der Region mit innovativen Unternehmen und hochqualifizierten Fachkräften.

Es brauche jetzt eine Politik in und Brüssel, die einen radikalen Wechsel einleitet, um den Standort zu sichern und Arbeitsplätze in der Region zu erhalten.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Andreas Silbersack (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft die Chemieindustrie und Industriestandorte in Deutschland
  • Warnung vor Existenzbedrohung und tiefen Krise der Chemieindustrie
  • Forderung nach radikalem Kurswechsel in der Energiepolitik, um Arbeitsplätze zu sichern

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Radikaler Kurswechsel in der Energiepolitik gefordert
  • Energiepolitik der vergangenen Jahre als gescheitert kritisiert
  • Existenzbedrohung für den Industriestandort und die Chemieindustrie erwähnt

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Forderung nach radikalem Kurswechsel in der Energiepolitik
  • Notwendigkeit für mehr Subventionen zur Stabilisierung des Chemiestandorts
  • Appell an die Politik in Berlin und Brüssel zur Sicherung des Standorts und der Arbeitsplätze
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH