Grüne finden Maßnahmen gegen hohe Energiepreise unzureichend
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Politik in Berlin: Grüne fordern Klimageld
Berlin () – Die Grünen im Bundestag halten die Maßnahmen der Regierung gegen die hohen Energiepreise für falsch ausgerichtet und fordern stattdessen ein Klimageld per Direktzahlungsmodus.
„Mit ihrer Kombination aus Tankrabatt und 1.000-Euro-Bonus will Schwarz-Rot aus irgendeinem Grund nur Menschen mit Auto oder Arbeitsvertrag erreichen“, sagte die klimapolitische Sprecherin Lisa Badum dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland„. „Und das auch nur, wenn Ölkonzerne und Arbeitgeber sich danach fühlen.“
Der Direktauszahlungsmechanismus aus der Ampel-Zeit würde es ermöglichen, unkompliziert alle Menschen in Deutschland zu entlasten – ein Klimageld sei pragmatisch und umweltschonend, argumentierte die Grünen-Politikerin. „Das Einzige, was dagegenspricht, sind fossile Lobbyinteressen“, sagte Badum.
Die Bundesregierung hat eine Senkung der Energiesteuer auf Diesel und Benzin für zwei Monate um jeweils rund 17 Cent pro Liter angekündigt, außerdem sollen Arbeitgeber eine steuer- und abgabenfreie „Entlastungsprämie“ von bis zu 1.000 Euro an Beschäftigte zahlen können.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Pressekonferenz nach Koalitionsausschuss am 13.04.2026 |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Grüne fordern Klimageld per Direktzahlungsmodus
- Regierung plant Senkung der Energiesteuer auf Diesel und Benzin um rund 17 Cent pro Liter für zwei Monate
- Arbeitgeber können steuer- und abgabenfreie "Entlastungsprämie" von bis zu 1.000 Euro zahlen
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- betrifft Menschen in Deutschland
- starke Fokussierung auf Autofahrer und Beschäftigte mit Arbeitsvertrag
- Maßnahmen gelten für zwei Monate
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Falsche Ausrichtung der Regierungsmaßnahmen gegen hohe Energiepreise
- Bevorzugung von Autofahrern und Angestellten durch Tankrabatt und Bonus
- Vorschlag eines Klimageldes zur breiteren Entlastung der Bevölkerung, abgelehnt wegen fossiler Lobbyinteressen
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Senkung der Energiesteuer auf Diesel und Benzin um rund 17 Cent pro Liter für zwei Monate
- Einführung einer steuer- und abgabenfreien "Entlastungsprämie" von bis zu 1.000 Euro für Beschäftigte
- Forderung nach einem Klimageld per Direktzahlungsmodus durch die Grünen
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