Verdi ruft zu Warnstreiks im Nahverkehr in Niedersachsen auf

14. April 2026

Niedersachsen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Warnstreiks im ÖPNV in Niedersachsen

() – Die Gewerkschaft Verdi hat für kommende Woche zu Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr in aufgerufen.Grund ist das Scheitern der Tarifverhandlungen nach drei Runden, wie die Gewerkschaft mitteilte. Betroffen sind zahlreiche Verkehrsbetriebe im ganzen Land: ÜSTRA Hannover, BSVG Braunschweig, GÖVB , SWO Mobil , WVG Wolfsburg, Delbus , Stadtbus Goslar, Stadtverkehr Hildesheim und die Lüchow-Schmarsauer Eisenbahn, die über einen Anwendungstarifvertrag an den TV-N gebunden ist.

Verhandlungsführer Marian Drews erklärte, die Arbeitgeber blockierten bei der Forderung nach einer Reduzierung der Wochenarbeitszeit.

Man sei sich der Belastungen für die Fahrgäste bewusst, besonders angesichts hoher Spritpreise. Die Probleme des ÖPNV müssten jedoch politisch gelöst werden und dürften nicht auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden.

Die Warnstreiks sind für den 20. und 21. April geplant.

Am ersten Tag sind betriebsnahe Aktionen vor den Betriebshöfen vorgesehen. Am 21. April findet in Hannover eine zentrale Demonstration vom Betriebshof Glocksee zum Platz der Menschenrechte statt.

Die Abschlusskundgebung ist für 12:00 bis 13:00 Uhr angesetzt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bushaltestelle (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr Niedersachsen am 20. und 21. April geplant
  • Betriebe betroffen: ÜSTRA Hannover, BSVG Braunschweig, GÖVB Göttingen, SWO Mobil Osnabrück, WVG Wolfsburg, Delbus Delmenhorst, Stadtbus Goslar, Stadtverkehr Hildesheim, Lüchow-Schmarsauer Eisenbahn
  • Zentrale Demonstration am 21. April in Hannover mit Abschlusskundgebung von 12:00 bis 13:00 Uhr

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: öffentliche Nahverkehrsbetriebe in Niedersachsen (z.B. ÜSTRA Hannover, BSVG Braunschweig, GÖVB Göttingen)
  • Zeitraum: Warnstreiks am 20. und 21. April
  • Zielgruppen: Fahrgäste und Beschäftigte im ÖPNV

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Scheitern der Tarifverhandlungen nach drei Runden
  • Blockade der Arbeitgeber bei der Forderung nach Reduzierung der Wochenarbeitszeit
  • Politische Lösung der Probleme im ÖPNV gefordert

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr in Niedersachsen geplant für den 20. und 21. April
  • Zentrale Demonstration in Hannover am 21. April mit Abschlusskundgebung
  • Betriebsnahe Aktionen vor den Betriebshöfen am ersten Tag der Warnstreiks
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