Dröge gegen verpflichtendes Gesellschaftsjahr

28. November 2025

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaftspolitik in Berlin: Gesellschaftsjahr-Debatte

() – Die Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Katharina Dröge, lehnt den Parteitagsantrag prominenter Grüner für die Einführung eines verpflichtenden Gesellschaftsjahres ab.

„Die Bundeswehr braucht dringend mehr Personal“, sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk „. „Deswegen sind wir Grünen auch für eine Musterung und einen Fragebogen, damit die Bundeswehr ein besseres Bild hat und sie die Menschen gezielt ansprechen kann.“

Dröge fuhr aber fort: „Ich halte es für eine Frage des Respekts und der Augenhöhe, Menschen zu überzeugen, und für den einzigen Weg, der wirklich funktioniert. Die jungen Leute wollen Verantwortung für dieses Land übernehmen. Wir sollten ihnen nicht unterstellen, dass sie das nicht tun wollen. Ich bin deshalb gegen eine Pflicht.“

Der bayerische Bundestagsabgeordnete Niklas Wagener stellt bei der Bundesdelegiertenkonferenz einen Antrag zur Abstimmung, in dem es heißt: „Bündnis 90/Die Grünen fordert die Einführung eines Gesellschaftsjahres für alle. Mit einem verpflichtenden Gesellschaftsjahr leisten wir einen Beitrag zu einer umfassenden Gesamtverteidigung unserer liberalen Gesellschaftsordnung und zur Stärkung einer solidarischen und resilienten Zivilgesellschaft.“ Der Antrag wird unter anderem von den Landespolitikerinnen Mona Neubaur, Katharina Fegebank und Katharina Schulze sowie den Bundestagsabgeordneten Tarek Al-Wazir und Anton Hofreiter unterstützt.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Katharina Dröge (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Katharina Dröge lehnt den Antrag für ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr ab.
  • Sie befürwortet eine Musterung und einen Fragebogen für die Bundeswehr.
  • Der Antrag für ein Gesellschaftsjahr wird von mehreren Landespolitikerinnen und Bundestagsabgeordneten unterstützt.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: junge Menschen, potenzielle Bewerber für die Bundeswehr
  • Region: Deutschland
  • Antrag bis zur Bundesdelegiertenkonferenz, Bezug auf Gesellschaftsjahr für alle

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Ablehnung des Antrags auf ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr durch Katharina Dröge
  • Mangel an Personal bei der Bundeswehr; Bedarf an gezielter Ansprache
  • Überzeugung, dass Freiwilligkeit und Respekt gegenüber jungen Menschen effektiver sind

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Katharina Dröge lehnt den Antrag auf ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr ab.
  • Dröge befürwortet Musterung und Fragebogen für die Bundeswehr zur gezielten Ansprache von Personal.
  • Niklas Wagener stellt Antrag auf Einführung eines Gesellschaftsjahres zur Stärkung der Zivilgesellschaft.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH