Bayerns Gesundheitsministerin fordert flexiblere Regelungen zur Notfallreform
Bayern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesundheitsversorgung in Bayern: Reformüberlegungen
München () – Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach hat sich für flexiblere Regelungen auf Landesebene beim Personaleinsatz in der geplanten Notfallreform des Bundes ausgesprochen. Gerlach erwartet, dass der geplante 24/7 aufsuchende Dienst der Kassenärztlichen Vereinigungen gezielt dort eingesetzt wird, wo er einen konkreten Mehrwert bietet.
Eine pauschale Einführung könnte zu unnötigen Doppelungen führen und das reguläre Sprechstundenangebot beeinträchtigen.
Die Ministerin betonte, dass Maßnahmen zur besseren Patientensteuerung in der Akut- und Notfallversorgung dringend erforderlich sind. Der vorgelegte Referentenentwurf enthalte viele gute Vorschläge, insbesondere in Bezug auf Integrierte Notfallzentren, die Notaufnahmen entlasten könnten.
Gerlach hob hervor, dass Bayern bereits wichtige Schritte zur Modernisierung der Notfallstrukturen unternommen hat.
Die Notrufnummern 112 und 116 117 sind technisch vernetzt, sodass im Akutfall keine neue Nummer gewählt werden muss. Zudem sei Bayern Vorreiter bei den Integrierten Notfallzentren, wobei das „Rosenheimer Modell“ als Ideengeber für den Bund diene.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Judith Gerlach (Archiv) |
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