Bayerns Gesundheitsministerin fordert flexiblere Regelungen zur Notfallreform

22. April 2026

Bayern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesundheitsversorgung in Bayern: Reformüberlegungen

() – Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach hat sich für flexiblere Regelungen auf Landesebene beim Personaleinsatz in der geplanten Notfallreform des Bundes ausgesprochen. Gerlach erwartet, dass der geplante 24/7 aufsuchende Dienst der Kassenärztlichen Vereinigungen gezielt dort eingesetzt wird, wo er einen konkreten Mehrwert bietet.

Eine pauschale Einführung könnte zu unnötigen Doppelungen führen und das reguläre Sprechstundenangebot beeinträchtigen.

Die Ministerin betonte, dass Maßnahmen zur besseren Patientensteuerung in der Akut- und Notfallversorgung dringend erforderlich sind. Der vorgelegte Referentenentwurf enthalte viele gute Vorschläge, insbesondere in Bezug auf Integrierte Notfallzentren, die Notaufnahmen entlasten könnten.

Gerlach hob hervor, dass bereits wichtige Schritte zur Modernisierung der Notfallstrukturen unternommen hat.

Die Notrufnummern 112 und 116 117 sind technisch vernetzt, sodass im Akutfall keine neue Nummer gewählt werden muss. Zudem sei Bayern Vorreiter bei den Integrierten Notfallzentren, wobei das „Rosenheimer Modell“ als Ideengeber für den Bund diene.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Judith Gerlach (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Bayerns Gesundheitsministerin fordert flexiblere Regelungen beim Personaleinsatz in der Notfallreform.
  • Geplanter 24/7 Dienst soll gezielt dort eingesetzt werden, wo er Mehrwert bietet.
  • Bayern hat die Notrufnummern 112 und 116 117 technisch vernetzt.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Gesundheitsministerin Judith Gerlach
  • Zielgruppen: Patienten, Kassenärztliche Vereinigungen
  • Regionen: Bayern, bundesweit; Bezug auf Notfallversorgung und integrierte Notfallzentren

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Flexiblere Regelungen beim Personaleinsatz gefordert
  • Geplanter 24/7 aufsuchender Dienst soll gezielt dort eingesetzt werden, wo er Mehrwert bietet
  • Notwendigkeit besserer Patientensteuerung in der Akut- und Notfallversorgung erkannt

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Einsatz flexibler Regelungen beim Personaleinsatz in der Notfallreform
  • Gezielter Einsatz des 24/7 aufsuchenden Dienstes dort, wo er Mehrwert bietet
  • Maßnahmen zur besseren Patientensteuerung in der Akut- und Notfallversorgung
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)