IT-NRW warnt Nutzer nach internationaler Cyber-Aktion
Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
IT-Sicherheit und Datenschutz in Nordrhein-Westfalen
Düsseldorf () – Der Landesbetrieb IT.NRW hat Nutzer über kompromittierte Zugangsdaten informiert, die im Rahmen der internationalen Operation „Endgame“ des Bundeskriminalamts sichergestellt wurden. Wie der Landesbetrieb mitteilte, wurden dabei Daten von etwa 650.000 Nutzern weltweit beschlagnahmt, die durch Schadsoftware auf infizierten Computern abgegriffen worden waren.
Auch Nutzer aus Nordrhein-Westfalen sind betroffen, die mit infizierten Geräten auf Verfahren der Landesverwaltung zugegriffen haben.
Dem Computer Notfallteam der Landesverwaltung NRW liegen aktuell rund 230 betroffene Accounts vor. Die Nutzer werden derzeit persönlich über die Gefährdung ihrer Zugangsdaten informiert.
Nach Angaben von IT.NRW gibt es derzeit keine Anzeichen für Sicherheitsprobleme in den Systemen der Landesverwaltung.
Der Landesbetrieb hat Maßnahmen ergriffen, die ein Ausnutzen der kompromittierten Benutzerkonten verhindern sollen. Die Operation „Endgame“ hatte zur Abschaltung einer der gefährlichsten Infrastrukturen für Datendiebstahl geführt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Computer-Nutzerin (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Nutzer über kompromittierte Zugangsdaten informiert
- Rund 230 betroffene Accounts in NRW identifiziert
- Keine Anzeichen für Sicherheitsprobleme in den Systemen der Landesverwaltung
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffene: etwa 650.000 Nutzer weltweit
- Betroffene Region: Nordrhein-Westfalen
- Betroffene Accounts: rund 230 in der Landesverwaltung NRW
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Internationale Operation "Endgame" des Bundeskriminalamts zur Bekämpfung von Datendiebstahl
- Kompromittierte Zugangsdaten von etwa 650.000 Nutzern durch Schadsoftware erbeutet
- Nutzer aus Nordrhein-Westfalen betroffen, die mit infizierten Geräten auf Landesverwaltungsverfahren zugegriffen haben
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Nutzer über kompromittierte Zugangsdaten informieren
- Persönliche Benachrichtigung betroffener Nutzer
- Maßnahmen zum Schutz vor Ausnutzung kompromittierter Konten ergreifen
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