Bundespolizei zieht Bilanz nach Thüringenderby in Erfurt
Regional - Thüringen - aktuelle Fakten und Einordnung
Sicherheitseinsatz bei Fußballspiel in Erfurt
Erfurt () – Die Bundespolizei hat einen Großeinsatz beim Thüringenderby zwischen dem FC Rot-Weiß Erfurt und dem FC Carl-Zeiss Jena am 28. November abgewickelt. Etwa 15.000 Fans verfolgten das Spiel im Steigerwaldstadion, wie die Bundespolizeiinspektion Erfurt mitteilte.
Wegen der traditionellen Fanfeindschaft zwischen beiden Vereinen setzten Bundes- und Landespolizei auf strenge Trennung der Fangruppen.
Mehr als 1.700 Fußballfans reisten per Bahn an, wobei die Polizei sie auf der Strecke zwischen Erfurt Hauptbahnhof und Jena-West begleitete. Auch andere Streckenabschnitte im Thüringer Schienennetz wurden überwacht, um Konflikte zu verhindern.
Der Einsatz fand an einem besonders frequentierten Freitag statt, an dem neben den Fußballfans auch Black-Friday-Shopper und Weihnachtsmarktbesucher unterwegs waren.
Im Zusammenhang mit dem Derby bearbeitet die Bundespolizei mehrere Strafanzeigen, darunter wegen Sachbeschädigung, Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und einem Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz. Unterstützt wurde die Erfurter Bundespolizeiinspektion durch die Bundesbereitschaftspolizei, benachbarte Dienststellen und den bundespolizeilichen Flugdienst.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
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- Großeinsatz der Bundespolizei beim Thüringenderby zwischen FC Rot-Weiß Erfurt und FC Carl-Zeiss Jena
- Über 1.700 Fußballfans reisten per Bahn an, Polizei begleitete sie
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- 15.000 Fans betroffen
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Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- strenge Trennung der Fangruppen
- Begleitung der Fußballfans per Bahn
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