Condor fordert Aussetzung des Emissionshandels

26. April 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Kerosinmangel und Preisvorschläge in Berlin

() – Angesichts des globalen Kerosinmangels infolge der Blockade der Straße von Hormus fordert der CEO der deutschen Airline Condor, Peter Gerber, eine Aussetzung des Emissionshandels für ein halbes Jahr.

Dies wäre der der einfachste Weg, „auch die Verbraucher im zweiten Halbjahr vor hohen Preisen zu bewahren“, sagte Gerber am Sonntag in der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“. „Damit könnte man relativ leicht diese Spekulations-Spritpreise aus dem Markt nehmen. Und dann wäre es womöglich für alle ein ganz entspannter Sommer.“

Möglich sei auch ein Tankrabatt für Airlines, wie vom Flughafenverband gefordert, so Gerber. „Das wäre folgerichtig gewesen. Vielleicht war es ein Versehen. Und dann kann die Bundesregierung das noch nachholen.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Condor (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: deutsche Airline Condor
  • Zielgruppe: Verbraucher, Airlines
  • Zeitraum: Aussetzung des Emissionshandels für ein halbes Jahr

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • globaler Kerosinmangel infolge der Blockade der Straße von Hormus
  • Forderung nach Aussetzung des Emissionshandels für sechs Monate
  • Vorschlag eines Tankrabatts für Airlines durch den Flughafenverband

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Aussetzung des Emissionshandels für sechs Monate fordern
  • Möglichkeit eines Tankrabatts für Airlines prüfen
  • Unterstützung der Verbraucher durch Maßnahmen zur Preisstabilisierung anbieten
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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