Verdi weitet Streik bei der Telekom aus
Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung
Gewerkschaftsproteste in der Telekombranche
Berlin () – Die Gewerkschaft Verdi weitet ihren Warnstreik bei der Deutschen Telekom aus. Am Donnerstag sollen auch Telekom-Mitarbeiter in Hessen, Rheinland-Pfalz, im Saarland, in Baden-Württemberg und Bayern die Arbeit niederlegen.
Am Mittwoch waren Standorte in Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen betroffen, während am Vortag der Norden und Nordosten Deutschlands bestreikt wurde. „Aufgrund der Warnstreiks kann es zu schlechterer Erreichbarkeit, Verzögerungen im technischen Kundenservice und im Glasfaserausbau sowie zu Terminabsagen bei Kundenterminen kommen“, teilte Verdi am Mittwochabend mit. Einschränkungen für Kunden der Telekom ließen sich „nicht vermeiden.“
Der Grund: Die Arbeitgeber seien „bislang überhaupt nicht auf unsere Forderungen eingegangen und haben kein Angebot eingebracht“. Verdi fordert in der diesjährigen Tarifrunde bei der Deutschen Telekom ein Gehaltsplus in Höhe von 6,6 Prozent, bei einer Laufzeit des Tarifvertrags von zwölf Monaten. Zusätzlich will die Gewerkschaft die Einführung eines „Verdi-Mitgliederbonus“ in Höhe von 660 Euro im Jahr durchsetzen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Telekom-Fahrzeuge (Archiv) |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Warnstreik der Gewerkschaft Verdi bei der Deutschen Telekom wird ausgeweitet
- Mitarbeiter in Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Baden-Württemberg und Bayern legen am Donnerstag die Arbeit nieder
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- betrifft Telekom-Mitarbeiter in Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen
- 6,6% Gehaltssteigerung und 660 Euro Mitgliederbonus, Laufzeit 12 Monate
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- Mitarbeiter in mehreren Bundesländern werden zur Arbeit niederlegen.
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