Merz erneuert Kritik an US-Strategie am Golf
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Transatlantische Beziehungen: Merz und Trump im Fokus
Berlin () – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) legt im Fernduell mit US-Präsident Donald Trump nach. In der ARD-Sendung „Caren Miosga“, die am Sonntagnachmittag aufgezeichnet wurde, bekräftigte er seine Kritik an der US-Iran-Strategie und verteidigte den Satz, wonach der Iran die USA „gedemütigt“ habe.
Er habe Trump klar gesagt: „Wenn du willst, dass wir dir bei einem solchen Konflikt helfen, dann ruf uns vorher an.“ Er gebe die Arbeit am transatlantischen Verhältnis aber nicht auf. „Ich gebe auch die Zusammenarbeit mit Donald Trump nicht auf“, so Merz.
Auf die Ankündigung der USA, 5.000 eigene Soldaten aus Deutschland abzuziehen – mutmaßlich als Retourkutsche für die Äußerungen des deutschen Kanzlers – reagierte dieser betont gelassen. Es handele sich um ein Kontingent, das Joe Biden auf Zeit stationiert habe und über dessen Abzug seit längerer Zeit gesprochen worden sei, sagte Merz in der Sendung.
„Es wird vielleicht ein bisschen zugespitzt, aber neu ist es nicht.“ Einen direkten Zusammenhang mit seinem öffentlichen Streit mit Trump über den Iran-Krieg bestritt Merz: „Es gibt keinen Zusammenhang.“
An der nuklearen Teilhabe der USA gebe es im Übrigen „überhaupt keine Abstriche“. Und weiter: „Es gibt keine Einschränkung der amerikanischen Zusage der nuklearen Abschreckung des Nato-Gebietes. Da gibt es auch an keiner Stelle Zweifel.“
Zu seinem Verhältnis mit Trump sagte Merz, er müsse akzeptieren, dass der US-Präsident eine andere Meinung habe. „Aber das ändert nichts daran, dass meine Überzeugung bleibt, dass die Amerikaner für uns die wichtigsten Partner im Nordatlantischen Bündnis sind.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Friedrich Merz |
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- Merz kritisiert US-Iran-Strategie und verteidigt "gedemütigt"-Aussage über Iran.
- Reagiert gelassen auf Abzug von 5.000 US-Soldaten aus Deutschland, sieht keinen Zusammenhang mit Streit über Iran-Krieg.
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- Betroffene: Bundeskanzler Friedrich Merz, US-Präsident Donald Trump
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