Luftverkehrsteuersenkung: Länder gegen Kürzungen im Verkehrsetat
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Wirtschaftliche Auswirkungen der Luftverkehrssteuer in Düsseldorf
Düsseldorf () – Die Bundesländer warnen davor, dass die geplante Senkung der Luftverkehrssteuer ab dem 1. Juli Verkehrsinvestitionen ausbremsen könnte. Sie lehnen es deshalb ab, die Steuermindereinnahmen von 1,5 Milliarden Euro bis 2030 vollständig aus dem Etat von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) zu finanzieren. Das berichtet die „Rheinische Post“ unter Berufung auf die Empfehlung der Ausschüsse für die Bundesratssitzung am Freitag.
Aus Sicht des Bundesrates seien „nicht weniger, sondern insgesamt mehr Mittel notwendig, um die notwendigen Investitionen in zukunftsfähige Verkehrsinfrastrukturen und Technologien sicherzustellen“, heißt es in der Empfehlung. Die Mindereinnahmen müssten anderweitig erwirtschaftet werden, so die Länder.
Der Gesetzentwurf der Koalition sieht vor, dass Schnieder ab 2027 jährlich rund 350 Millionen Euro einsparen soll. Die Länder begrüßen zwar die Steuersenkung, pochen aber auf weitere Schritte, um die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Luftverkehrsunternehmen zu erhalten und die internationale Anbindung von Wirtschaft und Bevölkerung sicherzustellen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Verkehrsministerium (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Bundesländer warnen vor negativen Auswirkungen der geplanten Senkung der Luftverkehrssteuer auf Verkehrsinvestitionen.
- Steuermindereinnahmen von 1,5 Milliarden Euro bis 2030 sollen nicht aus dem Etat des Bundesverkehrsministers finanziert werden.
- Länder fordern mehr Mittel für notwendige Investitionen in Verkehrsinfrastrukturen und Technologien.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betrifft: Bundesländer, Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU)
- Region: Deutschland
- Zahlen: Steuermindereinnahmen von 1,5 Milliarden Euro bis 2030; jährliche Einsparungen von 350 Millionen Euro ab 2027
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Warnung der Bundesländer vor negativen Auswirkungen auf Verkehrsinvestitionen
- Ablehnung der vollständigen Finanzierung der Steuermindereinnahmen aus dem Etat des Bundesverkehrsministeriums
- Forderung nach mehr Mitteln für zukunftsfähige Verkehrsinfrastrukturen und Technologien
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Bundesländer lehnen die vollständige Finanzierung der Steuermindereinnahmen aus dem Etat von Bundesverkehrsminister ab.
- Empfehlung für mehr Mittel zur Sicherstellung notwendiger Investitionen in Verkehrsinfrastrukturen.
- Forderung nach weiteren Schritten zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit deutscher Luftverkehrsunternehmen.
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