Trigema-Erbin offen für höheren Spitzensteuersatz

7. Mai 2026

Baden-Württemberg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Trigema-Erbin zu Steuern und Prämien

Burladingen () – Trigema-Erbin Bonita Grupp hat sich offen für eine Anhebung des Spitzensteuersatzes gezeigt. „Wenn man den Spitzensteuersatz moderat anhebt, wäre das für mich akzeptabel, solange an anderer Stelle entlastet wird“, sagte die Unternehmerin, die das Textilunternehmen mit Sitz in Burladingen auf der Schwäbischen Alb gemeinsam mit ihrem Bruder führt, der „Süddeutschen Zeitung“ (Freitagausgabe).

Das größere Thema seien die Lohnnebenkosten.

„Wenn die immer weiter steigen, wird es irgendwann erdrückend“, so Grupp.

Kritisch äußerte sie sich über die gerade beschlossene 1.000-Euro-Entlastungsprämie, die Arbeitgeber ihren Beschäftigten zahlen können. „Ich finde es schwierig, wenn die Politik falsche Erwartungen weckt und mit dem Geld anderer Geschenke macht.“

Ob Trigema die steuerfreie Prämie an seine Mitarbeiter zahle, stehe noch nicht fest. „Das müssen wir noch genau prüfen“, so Grupp.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Trigema-Filiale (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Bonita Grupp befürwortet moderate Anhebung des Spitzensteuersatzes, sofern es gleichzeitig Entlastungen gibt.
  • Kritische Äußerung zur 1.000-Euro-Entlastungsprämie für Beschäftigte; Zweifel an politischer Umsetzung.
  • Entscheidung über Auszahlung der steuerfreien Prämie an Trigema-Mitarbeiter noch nicht getroffen.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Trigema-Erbin Bonita Grupp
  • Unternehmen Trigema, sektor: Textilindustrie
  • Thema: Anhebung des Spitzensteuersatzes, Lohnnebenkosten, 1.000-Euro-Entlastungsprämie

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Zustimmung zur moderaten Erhöhung des Spitzensteuersatzes unter der Bedingung weiterer Entlastungen
  • Besorgnis über steigende Lohnnebenkosten und deren langfristige Auswirkungen auf Unternehmen
  • Kritik an der 1.000-Euro-Entlastungsprämie und der Gefahr von falschen Erwartungen durch die Politik

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Anhebung des Spitzensteuersatzes wird in Erwägung gezogen.
  • Lohnnebenkosten sind ein zentrales Thema für die Politik.
  • Kritische Haltung zur 1.000-Euro-Entlastungsprämie für Arbeitnehmer.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH