Erweiterung der Sperrzonen in Netphen-Grissenbach
Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Landwirtschaftliche Maßnahmen in Nordrhein-Westfalen
Netphen () – Das Land Nordrhein-Westfalen hat die Sperrzonen I und II in den Kreisen Siegen-Wittgenstein, Olpe und Hochsauerlandkreis erweitert. Dies teilte das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz mit.
Grund für die Erweiterung ist ein tot aufgefundenes Wildschwein in Netphen-Grissenbach, das an der Afrikanischen Schweinepest (ASP) verendet ist. Zudem wurden am 7. Mai 2026 drei weitere tote Wildschweine in der Nähe entdeckt, bei denen das ASP-Virus nachgewiesen wurde.
Das Ministerium steht in engem Austausch mit den betroffenen Kreisen sowie den Bundesländern, dem Bund und der EU. Die neue Ausdehnung der Sperrzonen wird auch Anpassungen bei geplanten Zaunbaumaßnahmen nach sich ziehen.
Die Behörden bitten die Bevölkerung, tot aufgefundene Tiere umgehend beim zuständigen Kreisveterinäramt zu melden, das die Bergung übernimmt. Die geltenden Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der ASP müssen strikt befolgt werden, darunter das Verbot, Straßen und offizielle Wanderwege zu verlassen, sowie das Anleinen von Hunden.
Seit dem ersten Nachweis der ASP in Nordrhein-Westfalen im Juni 2025 sind rund 620 Wildschweine in den betroffenen Kreisen positiv getestet worden.
Bisher sind keine Hausschweinebestände betroffen. Die Schutzmaßnahmen umfassen auch eine intensive Bejagung des Schwarzwildes und das Aufstellen von Wildschweinfallen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Warnschild für Afrikanische Schweinepest (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Erweiterung der Sperrzonen I und II in Siegen-Wittgenstein, Olpe und Hochsauerlandkreis
- Tot aufgefundenes Wildschwein in Netphen-Grissenbach positiv auf Afrikanische Schweinepest
- 620 Wildschweine seit Juni 2025 in Nordrhein-Westfalen positiv getestet
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betrifft: Kreise Siegen-Wittgenstein, Olpe, Hochsauerlandkreis
- Betroffene Tiere: rund 620 Wildschweine seit Juni 2025
- Frist: drei weitere tote Wildschweine am 7. Mai 2026 обнаружен
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- tot aufgefundenes Wildschwein in Netphen-Grissenbach, das an Afrikanischer Schweinepest verendet ist
- Nachweis weiterer drei toter Wildschweine am 7. Mai 2026
- rund 620 positiv getestete Wildschweine seit ersten Nachweis der ASP im Juni 2025 in Nordrhein-Westfalen
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Erweiterung der Sperrzonen I und II in bestimmten Kreisen
- Enge Abstimmung mit betroffenen Kreisen und Behörden
- Bevölkerung aufgefordert, tote Wildschweine zu melden und Schutzmaßnahmen strikt zu befolgen
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