Düsseldorf erwartet hohes Haushaltsdefizit trotz leichter Verbesserung
Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Wirtschaftliche Lage Düsseldorfs 2023
Düsseldorf () – Die Stadt Düsseldorf rechnet für das laufende Jahr mit einem negativen Jahresergebnis von 357 Millionen Euro. Das teilte Stadtkämmerin Dorothée Schneider am Montag im Haupt- und Finanzausschuss mit.
Gegenüber der letzten Prognose vom Juni bedeutet dies zwar eine Verbesserung um 32,3 Millionen Euro, das Defizit bleibt aber erheblich.
Als Hauptgründe für die schlechte Haushaltslage nannte die Stadtkämmerin geringere Einnahmen als geplant. So werden die Erträge aus der Gewerbesteuer nur noch auf 150 Millionen Euro und aus Grundstücksgeschäften auf 42,4 Millionen Euro geschätzt.
Die Reduzierung bei den Grundstückserlösen sei Folge einer geänderten Liegenschaftspolitik. Auf der anderen Seite konnten die ordentlichen Aufwendungen um 72 Millionen Euro gesenkt werden.
Zum Stichtag 30. September beliefen sich die aufgenommenen Liquiditätskredite der Stadt auf 264 Millionen Euro.
Der Bestand an Investitions- und Förderkrediten lag bei rund 896,3 Millionen Euro. Der vorgelegte Controllingbericht basiert auf der haushalts- und personalwirtschaftlichen Lage nach dem dritten Quartal.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Rheinturm (Archiv) |
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- Negatives Jahresergebnis von 357 Millionen Euro für 2023.
- Gewerbesteuererträge auf 150 Millionen Euro gesenkt, Grundstücksgeschäfte auf 42,4 Millionen Euro.
- Aufgenommene Liquiditätskredite betragen 264 Millionen Euro; Investitions- und Förderkredite rund 896,3 Millionen Euro.
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- Zahlen: negatives Jahresergebnis von 357 Millionen Euro, Gewerbesteuereinnahmen von 150 Millionen Euro, Grundstückserlöse von 42,4 Millionen Euro, Liquiditätskredite von 264 Millionen Euro, Investitionskredite von 896,3 Millionen Euro, Stichtag 30. September
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