FAU-Studie zur elektrischen Rückenmarksstimulation veröffentlicht

15. Mai 2026

Bayern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Medizin und Forschung in Erlangen

() – Forschende der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen- haben in einer aktuellen Studie konzeptionelle Schwächen etablierter Verfahren der elektrischen Rückenmarksstimulation aufgezeigt. Die Ergebnisse, die im Fachjournal Nature Biomedical Engineering veröffentlicht wurden, basieren auf elektrophysiologischen Untersuchungen am Menschen sowie hochdetaillierten Computermodellen des menschlichen Körpers.

Die Studie soll dazu beitragen, medizintechnische Anwendungen zu verbessern.

Die elektrische Stimulation des Rückenmarks hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht, insbesondere bei der Behandlung von Querschnittslähmungen. Während invasive Verfahren, die nahe an den Nervenwurzeln platziert werden, gezielt Neuronen aktivieren, hat sich auch die nicht-invasive Stimulation durch Elektroden auf der Haut als vielversprechend erwiesen.

Klinische Studien zeigen, dass Patienten mit Querschnittslähmung durch diese Methode motorische Funktionen teilweise zurückgewinnen können.

Die Forschenden haben jedoch festgestellt, dass wenig fundiertes Wissen darüber existiert, warum diese Produkte funktionieren und wie sie gezielt angewendet werden sollten. Die Ergebnisse legen nahe, dass die verbreitete Verwendung hochfrequenter Stimulationspulse nicht optimal ist, da sie weniger effektiv auf die entscheidenden Nervenfasern wirken.

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Die Studie plädiert für eine Neubewertung der bestehenden Verfahren, um das volle Potenzial zur Wiederherstellung motorischer Funktionen auszuschöpfen.

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Forscher haben konzeptionelle Schwächen etablierter Verfahren der elektrischen Rückenmarksstimulation aufgezeigt.
  • Hochfrequente Stimulationspulse wirken weniger effektiv auf entscheidende Nervenfasern.
  • Studie plädiert für eine Neubewertung bestehender Verfahren zur Verbesserung der motorischen Funktionen.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppe: Patienten mit Querschnittslähmungen
  • Region: nicht spezifiziert
  • Ergebnisse: Verbesserung der elektrischen Rückenmarksstimulation, Neubewertung bestehender Verfahren erforderlich

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  • konzeptionelle Schwächen etablierter Verfahren der elektrischen Rückenmarksstimulation
  • wenig fundiertes Wissen über Funktionsweise und gezielte Anwendung der Produkte
  • ineffektive Verwendung hochfrequenter Stimulationspulse auf entscheidende Nervenfasern

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