Bär erteilt Mini-Atomkraftwerken vorerst Absage

18. Mai 2026
Bär erteilt Mini-Atomkraftwerken vorerst Absage

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Energiepolitik und Forschung in Deutschland

() – Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) erteilt Mini-Atomkraftwerken eine vorläufige Absage. Bei der Frage der künftigen Stromversorgung dürfe es keine Denkverbote geben, sagte Bär der „Rheinischen Post“. Entscheidend sei, dass alle Optionen sachlich geprüft und technologisch vorangekommen werden. Gleichzeitig sei klar: Das BMFTR fördere die Forschung zu den sogenannten Mini-Atomkraftwerken derzeit nicht.

Derweil hält es Bär für realistisch, dass der erste Fusionsreaktor bereits im kommenden Jahrzehnt in gebaut werden könnte. „Ich bin überzeugt: In den 2030er-Jahren können wir so weit sein, Sonnenenergie im großen Maßstab auf die Erde zu bringen“, sagte sie. Man stehe an der Schwelle zu einem technologischen Durchbruch, den viele noch selbst erleben würden.

Vor dem Hintergrund der Hightech-Agenda sagte die Ministerin, dass Wissenschaft und Wirtschaft enger zusammengedacht werden müssten. „Wissenschaft darf kein Selbstzweck bleiben, sondern muss sich am Weg zur Marktreife messen lassen“, erklärte sie. Es brauche „mehr Transfer, mehr Anwendung, mehr wirtschaftliche Wirkung“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Atomkraftwerk (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Mini-Atomkraftwerke erhalten vorläufige Absage von Bundesforschungsministerin Dorothee Bär.
  • Bär glaubt an den Bau des ersten Fusionsreaktors in Deutschland im kommenden Jahrzehnt.
  • Wissenschaft und Wirtschaft sollen enger zusammenarbeiten für mehr wirtschaftliche Wirkung.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind Forscher und Unternehmen im Bereich der Atomenergie und Fusionskraft
  • Keine Förderung für Mini-Atomkraftwerke durch das BMFTR
  • Erste Inbetriebnahme eines Fusionsreaktors könnte in den 2030er-Jahren in Deutschland erfolgen

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Vorläufige Absage an Mini-Atomkraftwerke durch Bundesforschungsministerin Bär
  • Notwendigkeit, alle Optionen in der Stromversorgung sachlich zu prüfen
  • Förderung der Forschung zu Mini-Atomkraftwerken derzeit nicht gegeben

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Vorläufige Absage an Mini-Atomkraftwerke
  • Forschung zu Mini-Atomkraftwerken wird nicht gefördert
  • Fokus auf engeren Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH