US-Börsen schwächer – US-Staatsanleihenzinsen drücken Stimmung
Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung
Wirtschaftsentwicklung an der Wall Street
New York () – Die US-Börsen haben am Dienstag Verluste gemacht. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 49.363 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,7 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.
Für schlechte Stimmung an der Wall Street sorgte ein erneuter Anstieg bei US-Anleihezinsen. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg auf 4,659 Prozent von 4,623 Prozent am Vortag und verharrte damit auf dem höchsten Stand seit Anfang 2025. Dadurch werden festverzinsliche Wertpapiere für Anleger attraktiver als die risikoreicheren Aktien.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagabend schwächer: Ein Euro kostete 1,1605 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8617 Euro zu haben.
Der Goldpreis ließ deutlich nach, am Abend wurden für eine Feinunze 4.486 US-Dollar gezahlt (-1,8 Prozent). Das entspricht einem Preis von 124,27 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 111,40 US-Dollar, das waren 72 Cent oder 0,6 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Wallstreet in New York |
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- Dow mit 49.363 Punkten, Minus von 0,7 Prozent
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