TK-Elevator-Beschäftigte protestieren gegen Fusion mit KONE

20. Mai 2026

Niedersachsen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftliche Proteste in Hannover

() – Beschäftigte von TK Elevator (TKE) haben am Mittwoch auch am Standort Hannover gegen die geplante Fusion mit dem finnischen Konzern KONE protestiert. Das teilte die IG Metall und -Anhalt mit.

Parallel liefen Aktionen unter anderem in und Frankfurt. Der Protesttag fiel bewusst auf die Sitzung des TKE-Aufsichtsrats.

Das Motto lautete: „Es ist eine Minute vor zwölf.“

Am 29. April hatten KONE und das Konsortium aus den Finanzinvestoren Advent und Cinven den Zusammenschluss beider Unternehmen bekanntgegeben. Der Deal ist mit 29,4 Milliarden Euro bewertet und würde den weltgrößten Aufzug- und Fahrtreppenhersteller entstehen lassen.

Mehr als 100.000 Beschäftigte weltweit wären nach Angaben der Gewerkschaft betroffen, darunter Tausende in . Die IG Metall kritisierte, dass die Arbeitnehmervertretungen weder informiert noch konsultiert worden seien, obwohl nationale Mitbestimmungsrechte und internationale Vereinbarungen dies verlangten.

Besonders kritisch bewertet die Gewerkschaft die angekündigten Kosteneinsparungen von rund 700 Millionen Euro jährlich.

Die IG Metall forderte vollständige Transparenz über die Fusionspläne und ihre Auswirkungen auf Beschäftigung und Standorte, die sofortige Einbindung aller Mitbestimmungsgremien sowie den Abschluss eines bundesweiten Zukunftstarifvertrags 2.0 mit verbindlicher Beschäftigungssicherung und Standortgarantien. „Ein 29-Milliarden-Euro-Deal, 100.000 Beschäftigte – und die Belegschaftsvertretungen wird nicht eingebunden? Das ist kein Versehen“, sagte IG-Metall-Bezirksleiter Thorsten Gröger.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Streik (Archiv)

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  • Beschäftigte von TK Elevator (TKE), über 100.000 weltweit betroffen
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  • Fusionspläne mit KONE, Dealwert: 29,4 Milliarden Euro, Kosteneinsparungen: 700 Millionen Euro jährlich

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  • Protest gegen Fusion von TK Elevator und KONE
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  • Vollständige Transparenz über die Auswirkungen der Fusion gefordert
  • Einbindung aller Mitbestimmungsgremien und Abschluss eines Zukunftstarifvertrags 2.0 verlangt
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