Pflegeforum in Schwäbisch Gmünd zeigt Herausforderungen auf
Baden-Württemberg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaftliche Perspektiven zur Pflege in Schwäbisch Gmünd
Schwäbisch Gmünd () – Rund 40 Besucher haben am Tag der Pflege in der Gmünder Volkshochschule an der Veranstaltung „Unsere Pflege ist eure Arbeit“ teilgenommen. Das teilte die Stadtverwaltung mit.
Im Mittelpunkt standen die vielfältigen Facetten des Themas Pflege und Betreuung.
Inkeri Klomsdorf, Führungskraft und politisch Engagierte, zeigte in einem Impulsvortrag die unterschiedlichen Pflegesysteme in europäischen Nachbarländern auf. Sie betonte, dass Pflege ein Grundrecht und kein Luxus sei.
Besonders skandinavische Länder setzten auf steuerfinanzierte und professionell organisierte Pflege mit deutlich höheren Löhnen für Fachkräfte. Dr. Veronika Anselmann von der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd hob die zentrale Rolle pflegender Angehöriger hervor.
Sie wies auf die hohen zeitlichen, emotionalen und finanziellen Belastungen hin und forderte niedrigschwellige Beratungs- und Unterstützungsangebote.
In einem „Markt der Möglichkeiten“ präsentierten sich regionale und überregionale Initiativen, darunter der Pflegestützpunkt Ostalbkreis, die Agentur für Arbeit und der Vermittlungsdienst FairCare. Die Veranstalter zogen als zentrale Botschaften, dass Pflege eine gesellschaftliche Aufgabe sei, pflegende Angehörige das Rückgrat der Versorgung bildeten und ohne Fachkräfte aus dem Ausland die Versorgung nicht stemmbar sei.
Begleitend wurde die Ausstellung „Pflege ist bunt“ gezeigt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Medizinisches Personal in einem Krankenhaus (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Rund 40 Besucher nahmen an der Veranstaltung „Unsere Pflege ist eure Arbeit“ teil.
- Inkeri Klomsdorf betonte, dass Pflege ein Grundrecht und kein Luxus sei.
- Dr. Veronika Anselmann forderte niedrigschwellige Beratungs- und Unterstützungsangebote.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Zielgruppe: Pflegekräfte, pflegende Angehörige, Interessierte an Pflege
- Region: Schwäbisch Gmünd, Ostalbkreis
- Teilnehmerzahl: Rund 40 Besucher am Tag der Pflege
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Gesundheitspolitische Diskussion über Pflege als Grundrecht
- Unterschiede in Pflegesystemen europäischer Länder, insbesondere in Skandinavien
- Hohe Belastungen für pflegende Angehörige und Bedarf an Unterstützungssystemen
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Bereitstellung niedrigschwelliger Beratungs- und Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige
- Zusammenarbeit mit regionalen und überregionalen Initiativen zur Verbesserung der Pflegeversorgung
- Betonung der Notwendigkeit ausländischer Fachkräfte zur Sicherstellung der Versorgung
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