Wasserbüffel bricht auf A1 aus Anhänger aus und wird von Polizei erschossen
Bremen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Panorama: Vorfall mit Wasserbüffel in Bremen
Bremen () – Die Polizei hat am Donnerstagabend auf der Autobahn 1 im Bereich des Bremer Kreuzes einen ausgebüxten Wasserbüffel erschossen. Das Tier war nach einem Unfall aus einem Tiertransportanhänger auf die Fahrbahn gelangt und stellte eine erhebliche Gefahr für den Verkehr dar, wie die Polizeiinspektion Verden/Osterholz mitteilte.
Gegen 19 Uhr musste ein 52-jähriger Fahrer eines Pkw mit Anhänger zwischen den Anschlussstellen Oyten und dem Bremer Kreuz stark bremsen.
Dabei durchbrach einer von zwei transportierten Wasserbüffeln die Vorderwand des Anhängers und gelangte auf die Fahrbahn. Das verletzte Jungtier bewegte sich unkontrolliert auf der Autobahn, woraufhin beide Richtungsfahrbahnen der A1 gesperrt wurden.
Weder die Tierhalterin noch die Polizei oder andere Verkehrsteilnehmer konnten das Tier beruhigen oder einfangen.
Ein Polizeibeamter tötete den Büffel schließlich mit mehreren Schüssen aus seiner Dienstwaffe. Nach der Bergung des Tieres wurde die Vollsperrung aufgehoben.
Der zweite Wasserbüffel wurde vor Ort umgeladen. Im Nachgang wurden an einem fremden Fahrzeug und an einem Streifenwagen Einschusslöcher festgestellt.
Verletzt wurde niemand. Die Polizeiinspektion Cuxhaven hat die Ermittlungen zu dem Schusswaffeneinsatz übernommen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
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