Gysi stellt Vergesellschaftungspläne der Linken infrage
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Wohnungsmarktpolitik in Berlin im Fokus
Berlin () – Gregor Gysi stellt die Vergesellschaftungspläne der Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp infrage. „Es reicht nicht, wir müssen auch zusätzlich Wohnungen bauen“, sagte der Linken-Politiker dem Portal Politico.
„Meine Hauptsorge ist, dass wir genügend Wohnungen brauchen“, sagte Gysi. Zwar verwies er darauf, dass sich beim Volksentscheid 57 Prozent für die Vergesellschaftung großer privater Wohnungsgesellschaften ausgesprochen hätten. Das Grundproblem bleibe aus seiner Sicht aber bestehen. „Dann haben wir ja auch nicht mehr Wohnungen“, sagte Gysi.
Vergesellschaftung könne helfen, Mieten zu senken und mehr Einfluss auf den Wohnungsmarkt zu bekommen. Dafür brauche es schnellere Prozesse. „Dazu müssen wir, es gibt ja auch private Investoren, entbürokratisieren“, sagte er. Das Hauptanliegen der Partei bleibe, Berlin bezahlbar zu machen. „Jeder Mensch hat einen Anspruch, dass er für sich selbst bezahlbar angemessen wohnen kann. Und das können wir nicht gewährleisten zurzeit“, so Gysi.
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