Dobrindt zweifelt an Social-Media-Verbot für Kinder

25. Mai 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Debatte um Handyverbot für Kinder

() – Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat Zweifel an einem Social-Media-Verbot für Kinder geäußert. Ein einfaches Verbot halte er für schwer durchsetzbar und deswegen für wenig zielführend, sagte der CSU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Dobrindt nahm bei der Nutzung sozialer Netzwerke vor allem die Eltern in die Pflicht. Die Grundsatzentscheidung, ab wann ein Kind ein Handy erhält, treffe nicht der Staat, sondern die Familien und die Eltern, sagte er. Möglichkeiten der Begleitung und auch der Kontrolle gebe es heute schon. Aber die Notwendigkeit der Beschäftigung der Eltern damit, wie die Nutzung der Kinder mit Smartphones aussieht, sei dazu ebenfalls notwendig.

Die Verantwortung lasse sich nicht komplett abschieben, weder in die eine noch in die andere Richtung, mahnte Dobrindt. Aber staatliches Handeln an dieser Stelle funktioniere eben nicht ohne die Begleitung der Familien. „Es ist zu einfach, eine Lösung darin zu suchen, dass der Staat nur etwas zu verbieten braucht, was tief in das Informationsverhalten unserer Gesellschaft eingedrungen ist und damit eng zum Alltag gehört, und die Probleme wären verschwunden“, sagte er.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Junge Leute mit Smartphones (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Dobrindt äußert Zweifel an einem Social-Media-Verbot für Kinder.
  • Verantwortung für die Nutzung sozialer Netzwerke liegt bei Eltern, nicht beim Staat.
  • Ein einfaches Verbot wird als schwer durchsetzbar und wenig zielführend angesehen.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppe: Kinder und deren Eltern
  • Region: Deutschland
  • Aussage: Verbot schwer durchsetzbar, Verantwortung bei Familien

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Zweifel an der Wirksamkeit eines Social-Media-Verbots für Kinder
  • Verantwortung der Eltern bei der Nutzung von Smartphones
  • Notwendigkeit der elterlichen Begleitung und Kontrolle der Mediennutzung

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Innenminister betont, dass ein Verbot für Kinder schwer durchsetzbar ist.
  • Er sieht die Verantwortung primär bei den Eltern und Familien.
  • Der Staat kann nicht alleine handeln, ohne die Begleitung der Familien.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH