Stellenabbau verlangsamt sich etwas

27. Mai 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftliche Lage in Deutschland analysiert

() – Der Stellenabbau in hat sich zuletzt etwas verlangsamt. Das Beschäftigungsbarometer des Münchner Ifo-Instituts stieg im Mai auf 93,9 Punkte, nach 91,4 Punkten im April.

„Insgesamt wollen aber immer noch mehr Unternehmen Stellen abbauen als aufbauen“, sagte Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser. „Aufgrund der schwachen wirtschaftlichen Entwicklung bleiben die Unternehmen bei den Personalplanungen zurückhaltend.“

Die Arbeitsmarktsituation in der Industrie ist unverändert schwierig. Das Barometer ist zwar leicht gestiegen, dennoch werden per Saldo weiterhin Arbeitsplätze abgebaut. Dies gilt weiterhin auch für den Groß- und Einzelhandel. Bei den Dienstleistern erholte sich das Barometer nach dem Einbruch im Vormonat wieder. Schwierig bleibt die Lage in der Logistik und im Tourismus. In der Bauwirtschaft ist die Situation seit Monaten nahezu unverändert. Unternehmen planen mit einem konstanten Personalbestand.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bundesagentur für Arbeit (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft Unternehmen in Deutschland
  • Schwierigkeiten in Industrie, Groß- und Einzelhandel, Logistik und Tourismus
  • Beschäftigungsbarometer: 93,9 Punkte im Mai, 91,4 Punkte im April

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Verlangsamter Stellenabbau in Deutschland
  • Höhere Arbeitsplatzverluste in Industrie und Handel trotz leichtem Anstieg des Beschäftigungsbarometers
  • Zurückhaltende Personalplanungen aufgrund schwacher wirtschaftlicher Entwicklung

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Verlangsamung des Stellenabbaus in Deutschland
  • Beschäftigungsbarometer zeigt weiterhin mehr Stellenabbau als -aufbau
  • Schwierige Arbeitsmarktsituation in Industrie, Handel und Logistik
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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