Mobilität: Grüne fürchten Bevormundung von Bürgergeldempfängern

27. Mai 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Mobilitätspolitik in Berlin: Kritik an Bürgergeld-Vorschlägen

() – Die Grünen im Bundestag haben den Vorschlag aus der Union, Bürgergeldempfängern die Mittel für Mobilität zu streichen und stattdessen das Deutschlandticket kostenlos als Sachleistung zur Verfügung zu stellen, scharf kritisiert.

Die verkehrspolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Swantje Michaelsen, sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben), der Vorschlag aus der CDU gehe am Problem vorbei. „Mobilität ist Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und muss für alle zugänglich bleiben – ohne Bevormundung und zusätzliche Hürden.“

Der Mobilitätsanteil im Bürgergeld reiche nicht mal aus, um das Deutschlandticket in Höhe von 63 Euro vollständig zu finanzieren, so Michaelsen. Sie rief die Union und die SPD dazu auf, der Grünen-Forderung nach einem bundesweiten Sozialticket umzusetzen. Auch die von ihnen geforderte kostenlose Kindermitnahme würde Menschen mit wenig Geld besonders nutzen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Fahrspur für Busse und Fahrräder (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Grünen kritisieren CDU-Vorschlag, Bürgergeldempfängern Mobilitätsmittel zu streichen
  • Mobilitätsanteil im Bürgergeld reicht nicht für Finanzierung des Deutschlandtickets
  • Grünen fordern bundesweites Sozialticket und kostenlose Kindermitnahme

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind Bürgergeldempfänger
  • Zielgruppe umfasst Menschen mit wenig Geld
  • Vorschlag betrifft bundesweite Mobilitätsangebote, inklusive Deutschlandticket (63 Euro) und sozialpolitische Maßnahmen

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Kritik der Grünen an Union-Vorschlag für Bürgergeldempfänger
  • Mobilität als Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe
  • Forderung nach bundesweitem Sozialticket und kostenloser Kindermitnahme

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Die Grünen kritisieren den Vorschlag der Union zur Streichung von Mobilitätsmitteln für Bürgergeldempfänger.
  • Swantje Michaelsen fordert die Union und die SPD auf, ein bundesweites Sozialticket einzuführen.
  • Die Umsetzung einer kostenlosen Kindermitnahme wird ebenfalls gefordert.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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