Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt bleibt schwach

29. Mai 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftliche Entwicklungen in Nürnberg

() – Die Frühjahrsbelebung am deutschen Arbeitsmarkt bleibt schwach. Wie die Bundesagentur für Arbeit am Freitag mitteilte, sank die Zahl der Arbeitslosen im Mai zwar gegenüber dem Vormonat um 58.000 auf 2,95 Millionen, im wichtigeren Vorjahresvergleich stieg sie aber um 31.000 Personen.

Dass die Zahl der Arbeitslosen im Frühjahr zurückgeht, wird allgemein stets erwartet, unter anderem weil im Baugewerbe über den Winter weniger Arbeitskräfte benötigt werden. Der Vergleich zum Vorjahr ist daher meist aussagekräftiger in Bezug auf die konjunkturelle Entwicklung.

Die Arbeitslosenquote liegt im April bei 6,3 Prozent, das sind 0,1 Prozentpunkte weniger als im April, aber 0,1 Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr.

Die sogenannte „Unterbeschäftigung“ ist im Mai gegenüber dem Vormonat zwar saisonbereinigt um 8.000 Personen gesunken, mit 3,628 Millionen war sie aber um 15.000 Betroffene höher als vor einem Jahr.

„Trotz eines Rückgangs der Arbeitslosigkeit ist die Frühjahrsbelebung in diesem Jahr nicht wirklich in Fahrt gekommen“, sagte die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Andrea Nahles, in Nürnberg.

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Immerhin: Die Arbeitskräftenachfrage hat sich insgesamt auf niedrigem Niveau stabilisiert. Im Mai waren 643.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, das waren 8.000 mehr als vor einem Jahr.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Jobcenter (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Zahl der Arbeitslosen im Mai sank um 58.000 auf 2,95 Millionen im Vergleich zum Vormonat.
  • Im Vorjahresvergleich stieg die Zahl um 31.000 Personen.
  • Arbeitslosenquote im April liegt bei 6,3 %, 0,1 Prozentpunkte weniger als im Vormonat, aber 0,1 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: Arbeitslose in Deutschland, insgesamt 2,95 Millionen
  • Region: Deutschland, besonders Baugewerbe
  • Veränderungen: Arbeitslosenquote 6,3%, Unterbeschäftigung 3,628 Millionen

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  • Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt bleibt schwach
  • Arbeitslosenzahl steigt im Vorjahresvergleich um 31.000 Personen
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