Bundesländer melden zurückgehende Inflation
Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung
Wirtschaft: Rückgang der Inflation in Deutschland
Wiesbaden () – Die Inflation ist im Mai in Deutschland spürbar zurückgegangen. Darauf deuten Regionaldaten hin, die am Freitagmorgen von mehreren Statistischen Landesämtern veröffentlicht wurden.
So sank die jährliche Teuerungsrate im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW von 2,7 Prozent im April auf 2,4 Prozent im Mai. Wichtiger Faktor dürfte dabei der sogenannte „Tankrabatt“ sein, der seit 1. Mai gilt. Die Kraftstoffpreise in NRW gingen gegenüber dem Vormonat insgesamt um durchschnittlich 6,5 Prozent zurück. Dabei wurde Diesel um 10,9 Prozent und Benzin um 5,0 Prozent günstiger angeboten, wie das Landesamt in Düsseldorf mitteile.
Auch die meisten anderen Bundesländer, die bereits Zahlen veröffentlichten, meldeten eine sinkenden Inflationsrate auf ähnlichem Niveau, beispielsweise in Bayern von 2,9 auf 2,6 Prozent oder in Niedersachsen von 3,0 auf 2,7 Prozent. Nur im Saarland und in Rheinland-Pfalz blieb die Teuerung unverändert zum Vormonat bei 3,1 bzw. 2,7 Prozent.
Das Statistische Bundesamt veröffentlicht seine Inflationsschätzung für ganz Deutschland um 14 Uhr. Auf Basis der Länderdaten ist dabei mit einem Wert im Bereich von 2,5 bis 2,7 Prozent zu rechnen, nach 2,9 Prozent im April.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Tankstelle (Archiv) |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Inflation in Deutschland im Mai gesunken
- Jährliche Teuerungsrate in NRW von 2,7% auf 2,4% gefallen
- Kraftstoffpreise in NRW um 6,5% gesenkt, Diesel um 10,9% und Benzin um 5,0% günstiger
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Nordrhein-Westfalen: Rückgang von 2,7% auf 2,4%; Kraftstoffpreise -6,5%
- Bayern: Rückgang von 2,9% auf 2,6%; Niedersachsen: Rückgang von 3,0% auf 2,7%
- Saarland und Rheinland-Pfalz: Teuerung unverändert bei 3,1% bzw. 2,7%
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