18-Jähriger bei Messerattacke in Wilmersdorf lebensgefährlich verletzt
Berlin - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaftliche Gewalt in Berlin-Wilmersdorf
Berlin () – Bei einer Auseinandersetzung zwischen mehreren jungen Männern in Berlin-Wilmersdorf ist ein 18-Jähriger lebensgefährlich verletzt worden. Das teilte die Polizei Berlin mit.
Nach Angaben der Polizei kam es gegen 13:30 Uhr auf dem Gehweg der Prinzregentenstraße zu einer Schlägerei zwischen zwei Gruppen.
Auf der einen Seite standen zwei Männer im Alter von 18 und 19 Jahren, auf der anderen Seite drei Männer. Im Verlauf der Auseinandersetzung soll ein Tatbeteiligter der größeren Gruppe ein Messer hervorgeholt und dem 18-Jährigen eine Stichverletzung zugefügt haben.
Der 18-Jährige zog sich daraufhin zurück, während sein 19-jähriger Begleiter weiter mit Fußtritten und Faustschlägen attackiert wurde. Kurze Zeit später kehrte der 18-Jährige zurück, woraufhin es zu weiteren gegenseitigen Angriffen kam.
Erst durch das Eingreifen mehrerer Zeugen konnte die Auseinandersetzung beendet werden.
Der mutmaßliche Messerstecher und seine Komplizen flüchteten in Richtung Volkspark Wilmersdorf. Rettungskräfte brachten den 18-Jährigen in ein Krankenhaus, wo er sofort operiert werden musste.
Nach einer weiteren Not-OP bestand seit kurz vor Mitternacht keine Lebensgefahr mehr. Der 19-Jährige erlitt Prellungen und Schürfwunden.
Die Absuche nach den drei Flüchtigen verlief zunächst erfolglos. Im Zuge der Suchmaßnahmen wurden zwei nahegelegene Schulen gesichert, da der Verdacht bestand, dass sich die Flüchtigen dorthin gewandt haben könnten.
Gegen 16 Uhr stellte sich ein 19-jähriger Tatbeteiligter auf einer Polizeiwache. Er wurde festgenommen und in ein Polizeigewahrsam gebracht.
Die Ermittlungen dauern an.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizeiauto (Archiv) |
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