Hamburg verstärkt Engagement für offene Verwaltung
Hamburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Nachhaltigkeit und Bürgerbeteiligung in Hamburg
Hamburg () – Die Hansestadt Hamburg setzt ihr Engagement für mehr Transparenz, Bürgerbeteiligung und offene Verwaltungsstrukturen fort. Mit dem Start einer neuen Programmphase der internationalen Initiative „Open Government Partnership (OGP) Local“ hat der Senat am Dienstag einen Aktionsplan für die Jahre 2026 bis 2029 vorgelegt.
Im Mittelpunkt steht die Entwicklung und Umsetzung einer gesamtstädtischen Nachhaltigkeitsstrategie auf Grundlage der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen.
Umweltsenatorin Katharina Fegebank (Grüne) sagte, nachhaltige Entwicklung könne nur gemeinsam mit der Stadtgesellschaft gestaltet werden. „Der neue OGP Local Aktionsplan unterstreicht unseren Kurs: Wir wollen nachhaltige Entwicklung in Hamburg transparent, kooperativ und praxisorientiert anpacken“, sagte sie.
Nach Angaben der Stadt sollen Wissenschaft und Zivilgesellschaft künftig stärker in die Ausgestaltung der Nachhaltigkeitsstrategie eingebunden werden. Geplant sind neue Beteiligungsformate, darunter auch Angebote für junge Menschen.
Zudem sollen digitale Infrastrukturen und KI-gestützte Analysewerkzeuge genutzt werden, um Fortschritte bei den Nachhaltigkeitszielen messbar zu machen und politische Entscheidungen stärker datenbasiert auszurichten.
Hamburg ist seit 2022 Teil des OGP-Local-Netzwerks und hatte in der ersten Programmphase unter anderem Projekte zu Mobilitätsangeboten und Datenkompetenz umgesetzt. Mit der Fortsetzung des Programms will die Hansestadt ihre Aktivitäten im Bereich des offenen Regierungshandelns weiter ausbauen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Hamburgische Bürgerschaft (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Hamburg startet neuen Aktionsplan für Open Government Partnership (OGP) Local für 2026 bis 2029.
- Entwicklung einer gesamtstädtischen Nachhaltigkeitsstrategie basierend auf den 17 UN-Nachhaltigkeitszielen.
- Wissenschaft und Zivilgesellschaft werden stärker in die Nachhaltigkeitsstrategie einbezogen, mit neuen Beteiligungsformaten, auch für junge Menschen.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Zielgruppen: Stadtgesellschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft, junge Menschen
- Regionen: Hamburg
- Zeitraum: 2026 bis 2029; seit 2022 Teil des OGP-Local-Netzwerks
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Engagement für Transparenz und Bürgerbeteiligung
- Entwicklung einer gesamtstädtischen Nachhaltigkeitsstrategie basierend auf UN-Zielen
- Einbindung von Wissenschaft und Zivilgesellschaft in Verwaltungsprozesse
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Entwicklung und Umsetzung einer gesamtstädtischen Nachhaltigkeitsstrategie.
- Verstärkte Einbindung von Wissenschaft und Zivilgesellschaft in die Nachhaltigkeitsstrategie.
- Nutzung digitaler Infrastrukturen und KI-gestützter Werkzeuge zur Messung der Fortschritte.
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