Sachsen begrüßt Bundesaktionsprogramm zur Kreislaufwirtschaft
Regional - Sachsen - aktuelle Fakten und Einordnung
Wirtschaft und Kreislaufwirtschaft in Sachsen
Dresden () – Der Freistaat Sachsen hat den Beschluss des Bundeskabinetts zum Aktionsprogramm zur Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie begrüßt. Aus dem Ministerium heißt es am Mittwoch, Sachsen sei auf diesem Weg seit Jahren konsequent vorangegangen.
Mit dem modernen Kreislaufwirtschaftsplan und der ergänzenden Landesstrategie »Kreislaufwirtschaft statt Wegwerfgesellschaft« habe der Freistaat die strategischen Weichen gestellt.
Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD) sagte, dass das Bundesaktionsprogramm den gesamtstaatlichen Rahmen stärke, der für eine Beschleunigung der Transformation von einer linearen Abfallwirtschaft hin zu einer echten Kreislaufwirtschaft notwendig sei. Es gebe damit entscheidende Impulse für Innovationen und neue Geschäftsmodelle.
Aus Abfällen würden hochwertige Ressourcen gewonnen, deren Rückgewinnung und Nutzung zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffe.
Mit dem Kreislaufwirtschaftsplan verfolgt Sachsen bis 2032 die Ziele, die jährliche Restabfallmenge pro Kopf zu senken und die Recyclingquoten zu steigern. Bis einschließlich 2027 stehen für Maßnahmen der Kreislaufwirtschaft rund 73 Millionen Euro aus EU- und Landesmitteln zur Verfügung.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Carsten Schneider und Reiner Sojka am 03.06.2026 |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Freistaat Sachsen begrüßt Bundeskabinett-Beschluss zum Aktionsprogramm zur Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie.
- Sachsen hat mit dem Kreislaufwirtschaftsplan und der Strategie "Kreislaufwirtschaft statt Wegwerfgesellschaft" strategische Weichen gestellt.
- Bis 2027 stehen rund 73 Millionen Euro aus EU- und Landesmitteln für Maßnahmen der Kreislaufwirtschaft zur Verfügung.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Freistaat Sachsen
- Bis 2032: Senkung der Restabfallmenge, Steigerung der Recyclingquoten
- Bis 2027: 73 Millionen Euro aus EU- und Landesmitteln verfügbar
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Sachsen unterstützt das Aktionsprogramm zur Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie.
- Ziel ist die Transformation von einer linearen Abfallwirtschaft zu einer echten Kreislaufwirtschaft.
- Sachsen plant, die Restabfallmenge zu senken und die Recyclingquoten zu steigern bis 2032.
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Beschleunigung der Transformation von linearer Abfallwirtschaft zu Kreislaufwirtschaft
- Förderung von Innovationen und neuen Geschäftsmodellen im Bereich der Kreislaufwirtschaft
- Budget von rund 73 Millionen Euro für Maßnahmen bis 2027 aus EU- und Landesmitteln
- Hubertz verteidigt geplante Wohngeld-Kürzungen - 4. Juni 2026
- SPD will Zivilschutz als Unterrichtsfach verankern - 4. Juni 2026
- Reiche will CO2-Emissionshandel weiter abschwächen - 4. Juni 2026
