Bayerns Digitalminister warnt vor Social-Media-Verboten für Jugendliche
Bayern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Digitale Bildung statt Social-Media-Verbote in Bayern
München () – Der bayerische Digitalminister Fabian Mehring spricht sich gegen ein generelles Social-Media-Verbot für Minderjährige aus. Anlass ist ein in Australien in Kraft tretendes Gesetz, das die Nutzung für Unter-16-Jährige untersagt.
Mehring sagte am Dienstag, ein solcher Weg sei für Bayern und Europa „grundfalsch“.
Statt mit Verboten zu reagieren, setzt der Minister auf die Stärkung der Medienkompetenz. „Es ist geradezu spektakulär bis absurd, dass ausgerechnet Teile der Boomer-Generation den Digital Natives das Internet verbieten wollen“, sagte Mehring.
Sein Ansatz laute: „Medienkompetenz statt Verbotsstaat.“
Mehring betonte, die junge Generation müsse fit für die digitale Zeitenwende und das KI-Zeitalter gemacht werden. Altersgrenzen wirkten wie eine Kapitulation vor der digitalen Transformation.
Bayern halte daher an einer Digitalpolitik fest, die auf Aufklärung, Bildung und Mündigkeit setze.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Junge Leute mit Smartphones (Archiv) |
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