ADAC fordert höhere Quoten für Biosprit und E-Fuels

11. Dezember 2025

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Verkehrspolitik in München: Kritik an E-Fuels

() – Der ADAC hat die geplanten Mindestmengen für Biosprit und E-Fuels als völlig unzureichend kritisiert.

„Wir halten Nachbesserungen am vom Kabinett vorgelegten Gesetzentwurf zur Treibhausgasquote für zwingend und fordern ambitioniertere Vorgaben“, sagte ADAC-Technikpräsident Karsten Schulze der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Freitagsausgabe). „Vor dem Hintergrund der ausbleibenden Fortschritte beim Klimaschutz im Verkehr ist unverständlich, warum so wenig Impulse für niedrigere CO2-Emissionen im Pkw-Bestand gesetzt werden.“

Der Gesetzentwurf war am Mittwoch vom Kabinett angenommen worden, er mache das Tanken „Schritt für Schritt klimafreundlicher“, hatte Umweltminister Carsten Schneider (SPD) gelobt. Der ADAC sieht es anders: „Mit der Steigerung der Quote erneuerbarer Energien im Straßenverkehr unter Einschluss von Mehrfachanrechnungen auf nur 25 Prozent bis 2030 bleibt der Gesetzentwurf deutlich hinter den Erwartungen zurück“, so Schulze. Das sei deutlich zu wenig, um die bisher viel zu geringen Investitionen in Produktionsanlagen für erneuerbare Kraftstoffe zu steigern.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Werbung für E-Fuels (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • ADAC kritisiert Mindestmengen für Biosprit und E-Fuels als unzureichend
  • Forderung nach ambitionierteren Vorgaben zur Treibhausgasquote
  • Gesetzentwurf sieht nur eine Steigerung der Quote erneuerbarer Energien auf 25 Prozent bis 2030 vor

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • ADAC
  • Betroffene: Autofahrer und Verkehrsteilnehmer
  • Region: Deutschland
  • Zeitpunkt: Bis 2030
  • Ziel: Erhöhung der Treibhausgasquote und Investitionen in erneuerbare Kraftstoffe

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • ADAC kritisiert unzureichende Mindestmengen für Biosprit und E-Fuels
  • Forderung nach ambitionierteren Vorgaben durch fehlende Fortschritte beim Klimaschutz im Verkehr
  • Gesetzentwurf beinhaltet nur 25 Prozent Erhöhung der Quote erneuerbarer Energien bis 2030, was als zu wenig erachtet wird

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Überarbeitung des Gesetzentzugs zur Treibhausgasquote gefordert
  • Einführung ambitionierterer Vorgaben für Biosprit und E-Fuels
  • Steigerung der Quote erneuerbarer Energien im Straßenverkehr auf 25 Prozent bis 2030 kritisiert
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH