DIHK bezeichnet Wirtschaftslage als "dramatisch"

19. Dezember 2025

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftliche Lage in Deutschland: Alarmierende Einschätzungen

() – Der Präsident der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), Peter Adrian, hat sich alarmiert über die wirtschaftliche Lage in gezeigt. „Die wirtschaftliche Lage unseres Landes ist dramatisch. Wir befinden uns mitten in einer langanhaltenden strukturellen Krise“, sagte Adrian der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe).

„Unsere Wirtschaft wächst seit der Corona-Pandemie nicht mehr. Für das kommende Jahr erwartet die Deutsche Industrie- und Handelskammer ein minimales Wachstum von 0,7 Prozent“, sagte er. Ohne die geringere Zahl der Feiertage und das Infrastruktur-Sondervermögen des Staates bliebe „am Ende nur noch ein Wachstum von 0,3 Prozent. Die Stagnation geht also weiter“, sagte Adrian.

Die Bundesregierung müsse deshalb mit Reformen mutiger werden. „Es gibt gute Ansätze, aber die bisherigen Anstrengungen werden überhaupt nicht den aktuellen Herausforderungen gerecht“, sagte er. „Die aktuelle Bundesregierung tut noch zu wenig, um der Wirtschaft wieder wirklichen Freiraum zu verschaffen. Das betrifft die Bürokratie und die Belastungen am Standort Deutschland. Nehmen Sie die hohen Lohnzusatzkosten, die durch das jetzt verabschiedete Rentenpaket tendenziell noch weiter erhöht werden. Mehr als die Hälfte der Unternehmen melden uns in unseren Konjunkturumfragen inzwischen die gestiegenen Arbeitskosten als eines der größten Geschäftsrisiken.“

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Adrian forderte Sozialreformen, um die Lohnnebenkosten auf 40 Prozent des Brutto-Gehaltes zu drücken. Dazu müsste etwa das Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung gekoppelt werden.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Chemie-Anlagen (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Peter Adrian, Präsident der DIHK, spricht von einer dramatischen wirtschaftlichen Lage in Deutschland.
  • Für 2024 wird ein minimales Wachstum von 0,7 Prozent erwartet; ohne infrastrukturelle Maßnahmen nur 0,3 Prozent.
  • Adrian fordert Sozialreformen zur Senkung der Lohnnebenkosten auf 40 Prozent des Brutto-Gehalts.

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  • Betroffen: Unternehmen in Deutschland
  • Auswirkungen: Wirtschaftswachstum von 0,3 bis 0,7 Prozent für 2024 erwartet
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Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Dramatische wirtschaftliche Lage in Deutschland
  • Langfristige strukturelle Krise seit der Corona-Pandemie
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  • Bundesregierung muss mit Reformen mutiger werden
  • Bürokratie und Belastungen am Standort Deutschland reduzieren
  • Sozialreformen fordern, um Lohnnebenkosten auf 40 Prozent des Brutto-Gehalt zu senken

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