Umweltminister gegen Überarbeitung der EU-Chemikalienverordnung

19. Dezember 2025

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik: Kritik an EU-Chemikalienverordnung in Berlin

() – Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) hat sich dagegen ausgesprochen, die EU-Chemikalienverordnung zu überarbeiten.

Er nehme wahr, dass die deutsche Chemieindustrie derzeit aus vielen Gründen in einer schwierigen Lage sei, sagte er dem Nachrichtenmagazin Politico. „Sie wünscht sich deshalb mehr Sicherheit und sieht eine REACH-Revision kritisch“, so Schneider. „Auch ich bin der Meinung: Bewährtes soll man nicht unnötig ändern. Und REACH hat sich bewährt.“ Die Verordnung stelle einen verlässlichen Rahmen für die Industrie in Europa sicher, und sichere gleichzeitig einen hohen Schutz für Mensch und Umwelt. Hier dürfe es keine Abstriche geben.

Schneiders Äußerungen folgen auf den Auftakt des Chemieindialogs, der vergangene Woche von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) ausgerichtet wurde und an dem unter anderem die CEOs von Chemieunternehmen wie Markus Kamieth (BASF) und Markus Steilemann (Covestro) teilnahmen. Auch Reiche hatte sich bereits gegen eine Überarbeitung von REACH ausgesprochen.

Die Europäische Kommission rechnet laut Hans Ingels, Referatsleiter für Bioökonomie, Chemikalien und Kosmetik in der GD GROW, mit der Veröffentlichung der REACH-Überarbeitung „im ersten Quartal des nächsten Jahres“.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Carsten Schneider am 17.12.2025

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Bundesumweltminister Carsten Schneider spricht sich gegen die Überarbeitung der EU-Chemikalienverordnung aus.
  • Schneider betont, dass die deutsche Chemieindustrie mehr Sicherheit wünscht und eine REACH-Revision kritisch sieht.
  • Die Europäische Kommission plant die Veröffentlichung der REACH-Überarbeitung im ersten Quartal des nächsten Jahres.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: deutsche Chemieindustrie
  • Region: Europa
  • Zeitraum: Veröffentlichung der REACH-Überarbeitung im ersten Quartal des nächsten Jahres

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Schwierigkeiten der deutschen Chemieindustrie
  • Wunsch nach mehr Sicherheit von Seiten der Industrie
  • Unterstützung der aktuellen REACH-Verordnung als bewährten Schutzrahmen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Bundesumweltminister Carsten Schneider spricht sich gegen eine Überarbeitung der EU-Chemikalienverordnung aus.
  • Chemieindialog wurde initiiert, um die Anliegen der Chemieindustrie zu erörtern.
  • Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche unterstützt ebenfalls die Position gegen eine REACH-Revision.

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




4,3/5 (6 Bewertungen)
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)