Strom-Subventionen auf Rekordniveau
Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung
Wirtschaft: Staatliche Investitionen in Energiewende Berlin
Berlin () – Um den Verbrauch von Elektrizität für Haushalte und Unternehmen nicht zu teuer werden zu lassen, wird der Bund im kommenden Jahr 29,5 Milliarden Euro ausgeben. Das ist das Ergebnis von Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), über die das „Handelsblatt“ berichtet.
Der Ausbau der Netze und der erneuerbaren Energien treibt die Kosten. Durch die kostensenkenden Maßnahmen sollen die Abwanderung von Unternehmen verhindert und die Akzeptanz der Energiewende gestützt werden. Ökonomen warnen vor Ineffizienz.
Der vom IW errechnete Betrag von 29,5 Milliarden Euro umfasst die von der Bundesregierung angenommenen Mindereinnahmen durch die Absenkung der Stromsteuer (3,9 Milliarden Euro), die für den ab 2026 geltenden Industriestrompreis eingeplanten Mittel (1,5 Milliarden Euro) und den geplanten Zuschuss zu den Übertragungsnetzentgelten in Höhe von 6,5 Milliarden Euro. Außerdem sind drei Milliarden Euro für die Strompreiskompensation berücksichtigt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Strommast (Archiv) |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Bund plant 29,5 Milliarden Euro Ausgaben für Elektrizitätsverbrauch im kommenden Jahr
- Enthalten sind 3,9 Milliarden Euro Mindereinnahmen durch Stromsteuersenkung
- Geplante Mittel für Industriestrompreis betragen 1,5 Milliarden Euro
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- betrifft Haushalte und Unternehmen in Deutschland
- 29,5 Milliarden Euro für 2024
- Maßnahmen zur Kostensenkung: Absenkung der Stromsteuer, neuer Industriestrompreis ab 2026, Zuschuss zu den Übertragungsnetzentgelten
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- Hohe Kosten durch den Ausbau der Netze und erneuerbaren Energien
- Ziel, Abwanderung von Unternehmen zu verhindern
- Unterstützung der Akzeptanz der Energiewende durch kostensenkende Maßnahmen
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- Bund wird 29,5 Milliarden Euro ausgeben, um Elektrizitätskosten zu senken
- Absenkung der Stromsteuer und Zuschüsse zu Übertragungsnetzentgelten eingeplant
- Maßnahmen zur Unterstützung der Energiewende und Verhinderung der Unternehmensabwanderung
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