SPD gegen CDU-Forderung nach Leistungsabbau im Gesundheitswesen

27. Dezember 2025

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesundheitspolitik in Berlin: Streit um Leistungen

() – Die Vorsitzende des Bundestags-Gesundheitsausschusses, Tanja Machalet (SPD), hat die jüngste Forderung von Kanzleramtsminister Thorsten Frei (CDU) nach einem Abbau von Leistungen im Gesundheitssystem zurückgewiesen.

„Durch Leistungskürzungen und Debatten darüber – zumal angestoßen von denen, die nie auf das solidarische System angewiesen sein werden – wird niemand gesünder“, sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk „. „Und wo genau Herr Frei kürzen möchte, benennt er nicht. Statt Unsicherheit zu verbreiten, täte auch er gut daran, die Ergebnisse der Kommission zur Finanzierung der Gesetzlichen Krankenkassen abzuwarten.“

Zwar gebe Deutschland zu viel Geld für ineffiziente Strukturen und Kuration aus, fügte Machalet hinzu. Dringend nötig sei eine bessere Steuerung im System durch die Krankenhausreform, die Notfallreform und das im Koalitionsvertrag vereinbarte Primärversorgungssystem. Doch zugleich müsse Deutschland „ganz dringend mehr für Prävention tun, hier sind wir Schlusslicht in Europa. Dafür könnten Einnahmen aus einer Zuckersteuer, einer erhöhten Alkohol- und Tabaksteuer gezielt genutzt werden. Damit könnten wir in Zukunft die Ausgaben für die Krankenversicherung und auch die Pflegeversicherung deutlich senken.“

Frei hatte dem RND gesagt: „Klar ist auch, dass manche Leistungen entfallen müssen, um das Gesundheitssystem günstiger zu machen, was in anderen Ländern auch funktioniert. Wir werden deshalb nicht kränker.“ Das werde zwar Widerstände hervorrufen, so der CDU-Politiker. „Aber wir müssen das im Interesse des Ganzen durchsetzen.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Krankenhaus (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Tanja Machalet verweist auf die Unsicherheit, die durch die Forderung nach Leistungskürzungen entsteht.
  • Machalet fordert mehr Prävention und bessere Steuerung im Gesundheitssystem.
  • Einnahmen aus Zucker-, Alkohol- und Tabaksteuern sollen zur Senkung von Ausgaben in der Kranken- und Pflegeversicherung genutzt werden.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppe: Krankenkassen, Gesundheitssystem-Nutzer, Politiker
  • Region: Deutschland
  • Themen: Abbau von Leistungen, Krankenhausreform, Prävention, Steuererhöhungen (Zuckersteuer, Alkoholsteuer, Tabaksteuer)

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Forderung nach Leistungskürzungen im Gesundheitssystem durch Thorsten Frei (CDU)
  • Kritik an unsolidarischem Vorgehen von Politikern, die selbst nicht auf das System angewiesen sind
  • Notwendigkeit für bessere Steuerung durch Reformen und verstärkte Prävention

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Ablehnung der Forderung nach Leistungskürzungen im Gesundheitssystem
  • Forderung nach besserer Steuerung durch Krankenhausreform und ähnliche Maßnahmen
  • Vorschlag für gezielte Nutzung von Einnahmen aus Zucker-, Alkohol- und Tabaksteuern zur Förderung der Prävention

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