Rufe aus Union nach weniger "Parteiideologie" bei Pflegereform

28. Dezember 2025

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Pflegepolitik in Berlin: Reformbedarf erkannt

() – Die gesundheitspolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Simone Borchardt, drängt auf weniger „Parteiideologie“ in der Diskussion über eine Pflegereform.

„Wir werden die Leistungen an die Bedürfnisse der Menschen anpassen müssen und nicht mehr wie jetzt mit der Gießkanne ausschütten“, sagte sie dem „Spiegel“. Nicht jeder, der älter ist, sei auch pflegebedürftig. Borchardt schwebt vor, dass die Menschen im Alter in ihrer Häuslichkeit bleiben dürfen und dort gut versorgt werden. „Wir brauchen mutige, systemverändernde Reformen und damit meine ich wirkliche Reformen.“

Zuletzt hatten CDU, CSU und SPD in der Arbeitsgruppe „Zukunftspakt Pflege“ über eine Reform der Pflegeversicherung beraten, aber nur wenig konkrete Ideen erarbeitet. Borchardt kritisiert die Ergebnisse als „in keinerlei Hinsicht hilfreich“. Und sieht vor allem die SPD in der Bringschuld: In der Kommission sei es eher um ein „Klein-Klein und um politische Eigeninteressen, anstatt um fachliche Auseinandersetzungen“ gegangen.

Ein Streitpunkt ist die Höhe des Eigenanteils. Die SPD will ihn deckeln, die Union hält das nicht für finanzierbar. Die CDU will hingegen eine private Zusatzversicherung, das hält die SPD für unsolidarisch. Pflegeverbände warnten zuletzt vor massiven Finanzierungslücken bereits im kommenden Jahr, sollte die Versicherung nicht grundlegend reformiert werden.

Siehe auch:  Grüne fordern entschlossene Antwort auf Trumps Zolldrohung
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Simone Borchardt (Archiv)

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  • Weniger "Parteiideologie" in der Diskussion über Pflegereform erforderlich.
  • Anpassung der Leistungen an individuelle Bedürfnisse statt pauschaler Ausschüttungen.
  • Streit um die Höhe des Eigenanteils; SPD will Deckelung, Union hält dies für nicht finanzierbar.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppe: ältere Menschen, pflegebedürftige Personen
  • Region: Deutschland
  • Fristen: massive Finanzierungslücken bereits im kommenden Jahr

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Drang nach weniger Parteiideologie in der Pflegereform-Diskussion
  • Anpassung der Leistungen an individuelle Bedürfnisse der Menschen
  • Streit um Eigenanteil und unterschiedliche Positionen zwischen SPD und Union

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Anpassung der Leistungen an die Bedürfnisse der Menschen
  • Dringlichkeit von systemverändernden Reformen in der Pflege
  • Forderung nach konkreten Ideen und Lösungen zur Reform der Pflegeversicherung

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