Hessen will Erinnerung an Vertriebene und Spätaussiedler bewahren
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Gesellschaftliche Erinnerungskultur in Hessen
Wiesbaden () – Die hessische Landesregierung will die Erinnerung an das Schicksal von Heimatvertriebenen und Spätaussiedlern wachhalten. Das teilte Innenminister Roman Poseck in Wiesbaden mit.
Er betonte, dass die persönlichen Geschichten der Betroffenen Teil der öffentlichen Erinnerungskultur bleiben müssten, gerade mehr als 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs.
Der Landesbeauftragte für Heimatvertriebene und Spätaussiedler, Andreas Hofmeister, zog eine positive Bilanz der Aktivitäten im Jahr 2025. Höhepunkte seien eine Lesereihe mit der Autorin Ira Peter, die Eröffnung einer neuen Gemeinschaftsunterkunft für Spätaussiedler in Lich und die Neu-Konzeption einer Dauerausstellung im Hessenpark in Neu-Anspach gewesen.
Zudem wurde in Wiesbaden der Hessische Preis ‚Flucht, Vertreibung, Eingliederung‘ verliehen.
Für das Jahr 2026 sind weitere Projekte geplant, darunter Aktivitäten zum 80-jährigen Bestehen des Landes Hessen und ein hessenweiter Malwettbewerb für junge Menschen. Hofmeister kündigte an, die Erinnerungskultur weiter zu stärken und zeitgemäße Vermittlungsformate auszubauen.
Abschließend dankte er den Vertriebenenverbänden und Landsmannschaften für ihr Engagement.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Roman Poseck |
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