Gewalt gegen Rettungskräfte in Frankfurter Silvesternacht
Hessen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaftliche Gewalt in Frankfurt am Silvesterabend
Frankfurt () – In der Frankfurter Silvesternacht ist es zu zahlreichen Angriffen auf Einsatzkräfte gekommen. Das teilte die Branddirektion Frankfurt am Main mit.
Insgesamt wurden elf Vorfälle registriert, darunter sechs Fälle, in denen Einsatzkräfte und Fahrzeuge mit Pyrotechnik beschossen wurden. In drei Fällen kam es zu tätlichen Angriffen.
Besonders schwerwiegend war ein Übergriff auf ein Fahrzeug des Deutschen Roten Kreuzes in der Innenstadt nahe dem Eisernen Steg.
Eine größere Menschengruppe hinderte zwei Rettungssanitäter während eines Einsatzfahrts gewaltsam am Weiterfahren, drang in den Behandlungsraum ein und beschädigte das Fahrzeug. Ein Sanitäter wurde durch einen Tritt in den Rücken verletzt, gegen das Fahrzeug gestoßen und fiel zu Boden.
Die Gruppe verlangte, eine weitere verletzte Person ins Krankenhaus zu bringen. Die Fahrt dorthin erfolgte unter Beschuss mit Pyrotechnik.
Oberbürgermeister Mike Josef verurteilte die Gewalt aufs Schärfste.
Wer Einsatzkräfte angreife, greife die Solidargemeinschaft an. Die zuständige Dezernentin Annette Rinn forderte schärfere Werkzeuge zum Schutz der Einsatzkräfte.
Die Branddirektion verzeichnete in der Silvesternacht zwischen 19 und 6 Uhr insgesamt 555 Einsätze.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizeistreife im Einsatz |
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- In der Silvesternacht gab es elf Vorfälle gegen Einsatzkräfte in Frankfurt.
- Sechs Fälle von Beschuss mit Pyrotechnik auf Einsatzkräfte und Fahrzeuge.
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- Region: Frankfurt am Main
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Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Oberbürgermeister verurteilt Gewalt gegen Einsatzkräfte scharf
- Dezernentin fordert schärfere Schutzmaßnahmen für Einsatzkräfte
- Branddirektion registriert insgesamt 555 Einsätze in der Silvesternacht
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