Unionsfraktion bei Reaktion auf US-Angriff gespalten

3. Januar 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik und Außenbeziehungen in Deutschland

() – Die Unionsfraktion ist in ihrer Reaktion auf den US-Angriff auf Venezuela gespalten.

Etwas Positives der Situation abgewinnen kann Jürgen Hardt (CDU), er ist immerhin außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion. „Maduro hat seit vielen Jahren die Zivilgesellschaft in Venezuela unterdrückt und Terror und Drogen in der Region verbreitet“, sagte er am Samstag dem „Redaktionsnetzwerk „. „Das Ende seiner Herrschaft wäre ein Signal der Hoffnung für Venezuela, dessen Bevölkerung zu großen Teilen vor Maduros Regime ins Ausland floh.“

Da Europa von der Situation in Venezuela weniger unmittelbar betroffen sei als von der Lage in anderen Weltregionen, rief Hardt die hiesige Außenpolitik zur Zurückhaltung auf. „Deutschland und die EU werden die Lage weiter ruhig analysieren und den Kontakt mit den USA, Anrainerstaaten Venezuelas und Ansprechpartnern in Venezuela suchen“, sagte er dem RND.

Kritisch äußerte sich der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter: „Die USA verlassen mit Präsident Trump endgültig die regelbasierte Ordnung, die uns seit 1945 geprägt hat. Venezuela ist zwar ein Unrechtsstaat, aber kein , der Nachbarländer wie in der Existenz bedroht“, sagte Kiesewetter der „Bild“. „Mit dem Putsch in Venezuela kehrt die alte US-Doktrin von vor 1940 zurück. Ein Denken in Einflusszonen in denen das Recht des Stärkeren gilt und nicht internationales Völkerrecht.“

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Kiesewetter forderte zugleich ein eigenständigeres Europa: „Wir Europäer müssen uns von den USA weitgehend emanzipieren und durch Stärke in unserem Verantwortungsbereich Recht einhalten und durchsetzen. Wir müssen Partner wie Kanada und , das wegen Grönland von USA unter Druck gesetzt wird, selbstbewusst unterstützen. Trump zerstört das letzte Vertrauen in die USA.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Logo der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Unionsfraktion reagiert gespalten auf US-Angriff auf Venezuela.
  • Jürgen Hardt sieht Potenzial für Veränderung in Venezuela, ruft zu politischer Zurückhaltung auf.
  • Roderich Kiesewetter kritisiert die USA für den Verstoß gegen die regelbasierte Ordnung und fordert ein eigenständigeres Europa.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Unionsfraktion, insbesondere Jürgen Hardt (CDU) und Roderich Kiesewetter
  • Bevölkerung Venezuelas, die unter Maduros Regime leidet und teilweise ins Ausland geflohen ist
  • Außenpolitik Deutschlands und der EU, die zur Zurückhaltung und Analyse der Situation aufgerufen wird

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Deutschland und die EU analysieren die Lage ruhig weiter.
  • Kontaktaufnahme mit den USA, Anrainerstaaten Venezuelas und Ansprechpartnern in Venezuela.
  • Forderung nach einem eigenständigeren Europa und Unterstützung von Partnern wie Kanada und Dänemark.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH