Arbeitslosigkeit in Thüringen steigt im Winter an
Regional - Thüringen - aktuelle Fakten und Einordnung
Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Thüringen
Halle (Saale) () – Die Arbeitslosigkeit in Thüringen ist im Dezember gestiegen. Wie die Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch mitteilte, waren 69.344 Menschen ohne Arbeit, 1.360 mehr als im Vormonat.
Die Arbeitslosenquote lag bei 6,3 Prozent. Besonders betroffen seien junge Menschen unter 25 Jahren sowie Männer.
Die Entwicklung spiegle typische saisonale Effekte und eine gedämpfte Wirtschaftslage wider.
Markus Behrens, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen, erklärte, mit Beginn des Winters komme es in Außenberufen häufiger zu Freisetzungen. Auch nach Bereinigung der saisonalen Effekte zeige sich ein leichter Anstieg.
Gleichzeitig fänden weniger Arbeitslose eine neue Stelle, da Unternehmen vor dem Jahreswechsel oft zurückhaltender einstellten. Positiv sei, dass viele Betriebe ihre eingearbeiteten Beschäftigten halten wollten, um Fachkräfte langfristig zu sichern.
Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sank im Oktober auf 789.800. Im Jahresdurchschnitt 2025 lag die Arbeitslosigkeit mit 70.400 Menschen höher als im Vorjahr.
Die Arbeitsagenturen verzeichneten im Dezember 3.322 neu gemeldete Stellen. Die Unterbeschäftigung, die auch Personen in Maßnahmen oder mit Sonderstatus umfasst, lag bei 84.538 Menschen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bundesagentur für Arbeit |
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