Nach Gerichtsurteil: NRW-Grüne wollen Zwischenlagerkonzept

9. Januar 2026

Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik in NRW: Debatte um Atommülltransporte

() – Der Co-Vorsitzende der Grünen in NRW, Tim Achtermeyer, hat sich enttäuscht über das Berliner Urteil zu den Castor-Transporten gezeigt.

„Gesprochenes Recht muss selbstverständlich umgesetzt werden“, sagte Achtermeyer der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). „Unsere grundsätzliche Haltung bleibt aber klar und unverändert: Atommülltransporte sind gefährlich und ein Sicherheitsrisiko für unser Land.“

Die Verantwortung sieht er indes bei Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD).

Mit der Absage an eine weitere Zwischenlagerung in gefährde der Bund die öffentliche Sicherheit, so der Grünen-Chef. „Statt verantwortungsvoll zu handeln, agiert der Bundesumweltminister kopflos und unüberlegt. Wir brauchen ein bundesweit tragfähiges Zwischenlagerkonzept. Sonst bekommen wir einen Verschiebebahnhof, bei dem wir Castor-Behälter ständig von A nach B schicken müssen, weil ein weiteres Zwischenlager aus der Genehmigung fällt.“

Der Grünenpolitiker wies zudem darauf hin, dass die Polizei jetzt schon an der Belastungsgrenze arbeite und die Brücken auf die schweren Castor-Transporte auch gerne verzichten könnten.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Tim Achtermeyer (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Tim Achtermeyer äußert Enttäuschung über das Urteil zu Castor-Transporten.
  • Verantwortung für die Situation sieht er bei Bundesumweltminister Carsten Schneider.
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Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppe: Grüne Partei, Bundesumweltministerium, öffentliche Sicherheit
  • Region: Nordrhein-Westfalen (NRW), Deutschland
  • Zeitraum: Aktuelle Situation, Bezugnahme auf Castor-Transporte und Zwischenlagerung

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Enttäuschung über das Urteil zu Castor-Transporten
  • Atommülltransporte als Sicherheitsrisiko
  • Verantwortung des Bundesumweltministers für öffentliche Sicherheit
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Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Umsetzung des Berliner Urteils zu Castor-Transporten
  • Entwicklung eines bundesweit tragfähigen Zwischenlagerkonzepts
  • Entlastung der Polizei und Vermeidung von zusätzlichen Castor-Transporten

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