DIW warnt vor eskalierenden Verteilungskonflikten

13. Januar 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik und Verteilungskonflikte in Berlin

() – Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, warnt vor wachsenden Verteilungskonflikten in der Bundesregierung fordert ein Ende des Streits um Sozial- und Rentenfragen. „Die Bundesregierung und alle drei Regierungsparteien sollten den Verteilungskampf beilegen und nun zügig faire und wirtschaftlich kluge Lösungen vorlegen“, sagte Fratzscher der „Rheinischen Post“.

Hintergrund ist ein Vorschlag des CDU-Bundestagsabgeordneten und Haushaltspolitikers Andreas Mattfeldt, der in der „Bild“-Zeitung für eine höhere Rente für Handwerker plädiert hatte. Dazu sagte Fratzscher: „Es entbrennt zunehmend ein Verteilungskampf in der deutschen Politik, da alle nun realisieren, dass wir in in den kommenden Jahren den Gürtel werden enger schnallen müssen. Jede der drei Regierungsparteien möchte im Verteilungskampf das eigene Klientel unterstützen.“

Der Streit scheine auch innerhalb der Bundesregierung „weiter zu eskalieren“, so der Ökonom. Fratzscher warnte: „Die Bundesregierung schadet sich selbst mit diesem Verteilungskampf am meisten, da sie handlungsunfähig wird und weiter Vertrauen verspielt.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Marcel Fratzscher (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Marcel Fratzscher warnt vor wachsenden Verteilungskonflikten in der Bundesregierung.
  • Es wird ein Ende des Streits um Sozial- und Rentenfragen gefordert.
  • Der Verteilungskampf könnte die Handlungsfähigkeit der Bundesregierung gefährden.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind die Regierungsparteien in Deutschland
  • Zielgruppe sind Renten- und Sozialempfänger, insbesondere Handwerker
  • Wachsende Verteilungskonflikte in den kommenden Jahren, handlungsunfähige Bundesregierung

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • wachsende Verteilungskonflikte innerhalb der Bundesregierung
  • Druck auf Sozial- und Rentenfragen durch steigende Ausgaben
  • interne Spannungen zwischen den Regierungsparteien hinsichtlich Klientelpolitik

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Bundesregierung und Regierungsparteien sollen den Verteilungskampf beilegen
  • Faire und wirtschaftlich kluge Lösungen vorlegen
  • Handlungsunfähigkeit und Vertrauensverlust vermeiden
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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