Niedersachsen startet Kampagne gegen häusliche Gewalt

14. Januar 2026

Niedersachsen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaftskampagne gegen häusliche Gewalt in Niedersachsen

() – hat eine landesweite Kampagne gegen häusliche Gewalt gestartet. Das teilten das Justizministerium und der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (vdw) Niedersachsen am Mittwoch mit.

Unter dem Motto „Kein Raum für häusliche Gewalt“ soll insbesondere im Wohnumfeld für das Thema sensibilisiert und Betroffenen niedrigschwellig geholfen werden.

Die Initiative wurde vom vdw angestoßen und gemeinsam mit dem Landespräventionsrat Niedersachsen sowie weiteren Partnern umgesetzt. In einer ersten Phase startet die Kampagne an diesem Donnerstag bei 13 Wohnungsunternehmen an zwölf Standorten.

Geplant sind unter anderem mehrsprachige Informationsmaterialien und eine Website, um Hilfsangebote bekannter zu machen. Hintergrund sind steigende Fallzahlen: 2024 registrierte die Polizei in Niedersachsen rund 32.545 Fälle häuslicher Gewalt, ein Anstieg um etwa neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Staatssekretär Thomas Smollich betonte, häusliche Gewalt sei kein Randphänomen und umfasse alle Formen von Gewalt im privaten Umfeld.

Verbandsdirektorin Susanne Schmitt erklärte, die Botschaft laute, dass häusliche Gewalt keine Privatsache sei. Ziel sei es, Nachbarschaften und Hausgemeinschaften zu stärken, hinzusehen und richtig zu reagieren.

Nach einer Pilotphase ist ein landesweiter Ausrollung der Kampagne vorgesehen.

Siehe auch:  Wetterbericht für Rheinland-Pfalz/Saarland (15.11.2025)
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Demonstrantin gegen Gewalt an Frauen (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Niedersachsen startet landesweite Kampagne gegen häusliche Gewalt unter dem Motto "Kein Raum für häusliche Gewalt"
  • Kampagne beginnt an diesem Donnerstag bei 13 Wohnungsunternehmen an zwölf Standorten
  • Geplante Maßnahmen umfassen mehrsprachige Informationsmaterialien und eine Website für Hilfsangebote

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Niedersachsen, alle Bewohner, Betroffene von häuslicher Gewalt
  • Kampagnenstart am Donnerstag, erste Phase bei 13 Wohnungsunternehmen an 12 Standorten
  • 2024 rund 32.545 Fälle häuslicher Gewalt, Anstieg um etwa 9% im Vergleich zum Vorjahr

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Anstieg der Fallzahlen häuslicher Gewalt in Niedersachsen um etwa neun Prozent im Jahr 2024
  • Sensibilisierung der Öffentlichkeit für das Thema häusliche Gewalt im Wohnumfeld
  • Ziel, Nachbarschaften zu stärken und Betroffenen niedrigschwellig zu helfen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Niedersachsen startet eine landesweite Kampagne gegen häusliche Gewalt unter dem Motto "Kein Raum für häusliche Gewalt".
  • Die Kampagne umfasst mehrsprachige Informationsmaterialien und eine Website zur Bekanntmachung von Hilfsangeboten.
  • Die Initiative wird in einer ersten Phase bei 13 Wohnungsunternehmen an zwölf Standorten umgesetzt.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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