CDU-Sozialflügel gegen höhere Besteuerung von Verbrennern

16. Januar 2026

Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftspolitik: Debatte um Dienstwagenbesteuerung Berlin

() – Der Arbeitnehmerflügel der Union hat Vorschläge aus der SPD zur höheren Besteuerung von Dienstwagen mit Verbrennermotoren scharf zurückgewiesen. „Über 70 Prozent aller Neuzulassungen sind gewerbliche Fahrzeuge – für viele Beschäftigte im Außendienst, Handwerk oder der Pflege ist der Dienstwagen ein Arbeitsmittel, kein Privileg“, sagte der Chef der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), Dennis Radtke, der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe).

„Wer hier pauschal verteuert, trifft nicht die oberen Zehntausend, sondern den Mittelstand und seine Beschäftigten“, sagte er. „Wer hier den Rotstift ansetzt, schwächt Wirtschaft und Arbeitsplätze – besonders im ländlichen Raum, wo Alternativen oft fehlen.“

Der Verbrenner-Markt dürfe nicht „politisch abgewürgt werden“, so Radtke. Man brauche eine technologieoffene Mobilitätspolitik, die „Sozialverträglichkeit und Klimaschutz“ zusammenbringe. „Die SPD trifft damit nicht nur die Beschäftigten in der Automobilindustrie, sondern hunderttausende Beschäftigte quer durch alle Branchen. Ein Armutszeugnis für eine ehemalige Arbeiterpartei“, sagte er.

Eine Gruppe von SPD-Abgeordneten schlägt in einem Papier vor, die Dienstwagen-Besteuerung zu Gunsten der E-Mobilität zu reformieren. Sie schlägt vor, den pauschalen Steuersatz für Dienstwagen mit Verbrennungsmotor je nach CO2-Ausstoß auf bis zu 1,5 Prozent anzuheben. Derzeit beträgt dieser Satz ein Prozent des Listenpreises.

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Bildhinweis: Autos (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Arbeitnehmerflügel der Union lehnt höhere Besteuerung von Dienstwagen mit Verbrennermotoren ab.
  • Vorschlag der SPD zur Erhöhung des Steuersatzes auf bis zu 1,5 Prozent laut CO2-Ausstoß.
  • Derzeit beträgt der Steuersatz für Dienstwagen mit Verbrenner 1 Prozent des Listenpreises.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Beschäftigte im Außendienst, Handwerk, Pflege; hohe Relevanz
  • Mittelstand; direkte Auswirkungen durch höhere Besteuerung
  • Regionen: ländlicher Raum; besondere Schwächung wirtschaftlicher Strukturen

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Vorschläge der SPD zur höheren Besteuerung von Dienstwagen mit Verbrennermotoren
  • Dienstwagen als wichtiges Arbeitsmittel für Beschäftigte im Außendienst, Handwerk und Pflege
  • Befürchtung, dass höhere Besteuerung den Mittelstand und dessen Beschäftigte schwächt

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

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