Grüne fordern Abschiebestopp in den Iran und Visaerleichterungen

16. Januar 2026

Regional - Sachsen-Anhalt - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaftliche Forderungen zum Umgang mit Iranern

() – Die Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen in -Anhalt hat einen landesweiten Abschiebestopp in den und Visaerleichterungen für Iranerinnen und Iraner gefordert. Das teilte die Fraktion am Freitag mit.

Fraktionsvorsitzende Cornelia Lüddemann erklärte, das Regime in Teheran reagiere auf die landesweiten Proteste für Freiheit und Demokratie mit brutaler Gewalt.

In diesen Tagen reichten Solidaritätsbekundungen aus nicht mehr aus. ‚Wir müssen den Menschen vor Ort helfen und dürfen keine weiteren Menschen in Gefahr bringen‘, sagte Lüddemann. Die Bundesregierung sei gefordert, unverzüglich Visaerleichterungen einzuführen.

Das Regime habe in den vergangenen Tagen das Internet abgeschaltet und Tausende Staatsangehörige erschossen, so die Fraktion.

Weiteren festgenommenen Demonstranten könnten nun Hinrichtungen drohen. ‚Wir dürfen niemanden in dieses willkürliche Inferno des Regimes zurückschicken‘, betonte Lüddemann. Iranerinnen und Iraner bräuchten neben der Solidarität auch Schutz in Deutschland.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Demo gegen Hinrichtungen im Iran

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind Iranerinnen und Iraner
  • Starker Druck durch das Teheraner Regime aufgrund landesweiter Proteste
  • Forderung nach Visaerleichterungen und einem landesweiten Abschiebestopp in Deutschland

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Landesweite Proteste für Freiheit und Demokratie im Iran
  • Brutale Gewalt des Regimes in Teheran gegen Demonstranten
  • Gefahr von Hinrichtungen für festgenommene Demonstranten

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • landesweiten Abschiebestopp in den Iran gefordert
  • Visaerleichterungen für Iranerinnen und Iraner einführen
  • Menschen vor Ort helfen und keine weiteren in Gefahr bringen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH