SPD-Politiker Timmer begrüßt Einigung auf Mercosur-Handelsabkommen
Regional - Schleswig-Holstein - aktuelle Fakten und Einordnung
EU und Mercosur: Handelsabkommen mit Brasilien
Kiel () – Der europapolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein, Marc Timmer, hat die bevorstehende Unterzeichnung des Mercosur-Abkommens zwischen der EU und südamerikanischen Staaten begrüßt. Das teilte die Fraktion am Freitag mit.
Timmer betonte, die Europäische Union stehe für ein regelbasiertes Miteinander von Staatengemeinschaften.
Von den vertieften Handelsbeziehungen würden beide Seiten profitieren, wodurch ein Markt mit insgesamt 700 Millionen Menschen im Wesentlichen ohne Barrieren entstehe. Zum Schutz der europäischen Landwirtschaft seien Mengenbeschränkungen für landwirtschaftliche Güter aus Südamerika vereinbart worden.
Unabhängig davon müsse darauf geachtet werden, dass EU-Umweltstandards bei der Lebensmittelproduktion berücksichtigt und kontrolliert würden.
Eine Produktion auf ehemaligen Regenwaldgebieten dürfe es nicht geben. Zudem müsse die technologische Entwicklung der südamerikanischen Staaten unterstützt werden, um ihnen weitergehende wirtschaftliche Möglichkeiten zu sichern, so Timmer.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Hafen von Rio de Janeiro, Brasilien (Archiv) |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Marc Timmer begrüßt die bevorstehende Unterzeichnung des Mercosur-Abkommens zwischen der EU und südamerikanischen Staaten.
- Mengenbeschränkungen für landwirtschaftliche Güter aus Südamerika wurden vereinbart, um die europäische Landwirtschaft zu schützen.
- EU-Umweltstandards müssen bei der Lebensmittelproduktion berücksichtigt und kontrolliert werden.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Zielgruppe: Europäische Union und südamerikanische Staaten
- Region: EU und südamerikanische Staaten
- Zielgruppe: 700 Millionen Menschen in den beteiligten Märkten
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Unterstützung des Mercosur-Abkommens zur Stärkung der Handelsbeziehungen zwischen EU und Südamerika
- Schaffung eines gemeinsamen Marktes mit 700 Millionen Menschen ohne Handelsbarrieren
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Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Unterzeichnung des Mercosur-Abkommens zwischen EU und südamerikanischen Staaten.
- Mengenbeschränkungen für landwirtschaftliche Güter aus Südamerika zum Schutz der europäischen Landwirtschaft.
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